Wie ein Fernstudium der Karriere wirklich hilft

Beim Fernstudium ist es wichtig, Studiengang und Hochschule bewusst auszuwählen. Denn nur ein gutes Studium kann der eigenen Karriere wirklich dienen.

Es ist ratsam, ein Hochschulstudium möglichst früh zu beginnen, weil es einem dann leichter fällt, die erforderliche Zeit aufzubringen. Wer erst einmal im Berufsleben gefangen ist, tut sich relativ schwer damit, einen Studienabschluss zu machen. Dennoch besteht die Möglichkeit, trotz Beruf ein Studium zu absolvieren. Heutzutage gibt es mehrere Hochschulen, die ein berufsbegleitendes Studieren ermöglichen.

Aus dem Arbeitleben auszutreten, kommt für zahlreiche Berufstätige nicht in Frage. Sie müssen ihren Lebensunterhalt verdienen und womöglich sogar die eigene Familie ernähren. Der Weg zum Diplom, Bachelor-Abschluss oder Master-Abschluss wird daher per Teilzeitstudium angetreten. Das Ziel ist es, weiterhin zu arbeiten und außerdem zu studieren.

Einer steigenden Beliebtheit erfreut sich vor allem das Fernstudium. Das Prinzip ist simpel: Die Hochschule wird gar nicht vor Ort besucht. Anstatt Vorlesungen zu besuchen, bearbeitet man die Studieninhalte zu Hause. Die Lerninhalte werden meist über Bücher und Skripte vermittelt. Zum Teil erfolgt die Bereitstellung der Inhalte auch online. Vorlesungen stehen üblicherweise nicht auf dem Programm. Lediglich zu den Prüfungen gilt es persönlich vor Ort zu erscheinen.

Was beim Fernstudium zu beachten ist

Man sollte sich gut überlegen, ob ein Fernstudium tatsächlich die richtige Wahl ist. Eines der größten Probleme besteht darin, dass Studienabschlüsse, die von Fernuniversitäten oder Fernfachhochschulen stammen, nicht gerade den besten Ruf genießen. Zwar mögen die Studieninhalte den Inhalten konventioneller Studiengänge entsprechen, jedoch gibt es viele Personen, die Fernstudiengänge ein wenig abwertend betrachten. Der hart erarbeitete Abschluss bringt deshalb nicht immer den Karriereschub, den man sich eigentlich gewünscht hat.

Gerade deshalb ist es nur bedingt empfehlenswert, auf diesen Studienweg zu setzen. Sofern man einen Bachelor Abschluss erlangen möchte und im Anschluss den Master angehen möchte, bietet es sich am ehesten an, sich bei einer Fernuni einzuschreiben. Der Bachelor kann als Grundlage für das Masterstudium erachtet werden. Hat man den Bachelor Abschluss erst einmal in der Tasche, kann man sich an den Master machen, wobei es sich dann empfiehlt, auf ein klassisches Vollzeitstudium oder Teilzeitstudium zu setzen, bei welchem die Vorlesungen vor Ort stattfinden. Das Masterstudium ist dann so viel wert, dass sich im Grunde kein Mensch mehr für das vorangegangene Bachelorstudium interessiert.

Die Fernhochschule bewusst auswählen

Sollte man sich dennoch für ein Fernstudium entscheiden, ist es umso wichtiger, bei der Wahl des Studiengangs sowie der Hochschule sehr gezielt vorzugehen. Im Allgemeinen gilt: Je besser der Ruf der Universität oder Fachhochschule, desto mehr ist der spätere Studienabschluss wert. In diesem Zusammenhang muss auf die Kosten verwiesen werden. Hier ist leider ein sehr enger Zusammenhang festzustellen: Je besser die Hochschule, desto höher liegen die Studiengebühren.

Wie hoch die Kosten für das Studium liegen, ist je nach Fernuni ganz unterschiedlich. Auch die Studiendauer spielt eine wichtige Rolle: Je länger studiert wird, desto höher fallen die Gesamtkosten aus. Gerade aus diesem Grund kann es unter Umständen empfehlenswert sein, auf ein klassisches Teilzeitstudium (Abendstudium oder Wochenendstudium) zu setzen. Derartige Studiengänge sind oftmals günstiger. Auf der anderen Seite ist zu berücksichtigen, dass die Studiengebühren häufig abgesetzt bzw. steuerlich geltend gemacht werden können.