Was beim Fernstudium der Innenarchitektur zu beachten ist

Wer Innenarchitektur im Fernstudium studieren möchte, sollte die Hochschule genau auswählen. Nicht jede Fernuni kann mit einem guten Studiengang punkten.

Die Themen Inneneinrichtung und Raumgestaltung ziehen ein großes Interesse auf sich. Viele Leute können sich vorstellen, in diesem Bereich zu studieren bzw. ein Studium der Innenarchitektur zu beginnen. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan, denn an längst nicht jeder Hochschule werden derartige Studiengänge angeboten.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Interessenten mitten im Berufsleben stehen und daher ein klassisches Studium bzw. Vollzeitstudium nicht in Frage kommt. Im Grunde bietet sich nur das Teilzeitstudium an, damit weiterhin gearbeitet und somit auch Geld verdient werden kann. Um möglichst flexibel zu sein, wollen viele Interessenten deshalb Innenarchitektur im Fernstudium studieren.

Welche Studienabschlüsse angeboten werden

Die Möglichkeit, einen Fernstudiengang in Raumgestaltung oder Raumdesign zu absolvieren, ist durchaus gegeben. Allerdings kann nicht immer von richtigen Studiengängen gesprochen werden, da ganz unterschiedliche Abschlüsse angestrebt werden.

So fällt auf, dass gerade in diesem Bereich viele Weiterbildungsanbieter werben, die im Endeffekt konventionelle Fernkurse oder Fernlehrgänge anbieten. Diese Kurse sind keine richtigen Studiengänge - zumindest dann nicht, wenn sie zum Diplomabschluss, Bachelor-Abschluss oder Master-Abschluss führen. Vor allem wenn die Studiendauer weniger als drei Jahre beträgt, sollte man vorsichtig sein: Ein Bachelor-Abschluss setzt im Regelfall eine Studienzeit von mindestens drei Jahren voraus.

Wenn man studiert, sollte man es richtig tun. Daher ist es ratsam, einen richtigen bzw. klassischen Studienabschluss anzustreben. Der Bachelor kann am leichtesten erlangt werden, weil das Angebot an Studiengängen am größten ist.

Im Fernstudium Innenarchitektur studieren

Sofern ein klassisches Studium nicht in Frage kommt, sollte man darüber nachdenken, ob ein Abenstudium die richtige Variante ist. Gerade bei den Themen Architektur und Innenarchitektur ist der Praxisbezug enorm wichtig. Daher ist es hilfreich, wenn klassische Vorlesungen besucht werden können. Das Fernstudium ist daher nur eine Alternative, weil die meisten Studieninhalte per Literatur oder Onlinekurs vermittelt werden.

Auch im Bezug auf den Ruf des Abschlusses gilt es aufzupassen. Je namhafter die Fernuni ist, desto eher kann ein Studiengang in Betracht gezogen werden. Übrigens muss man nicht zwingend eine Fernuniversität oder Fernfachhochschule aus Deutschland wählen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Bachelor-Studiengänge aus dem Ausland, die einen Hochschulabschluss in Innenarchitektur ermöglichen.

Die Studiengebühren nicht unterschätzen

Gerade im Bereich der Fernstudiengänge ist es üblich, dass die Studenten zur Kasse gebeten werden. Dies ist auch in Ordnung, da eine akademische Ausbildung genossen wird. Die Studiengebühren sollten allerdings nicht unterschätzt werden. Je nach Hochschule können enorme Preisunterschiede bestehen, wobei die namhaftesten Fernhochschulen nicht zwingend die teuersten Anbieter sind. Deshalb ist es umso ratsamer, möglichst viele Informationsmaterialien anzufordern, damit man die Kosten und den gebotenen Nutzen abwägen kann. Nur auf die Preise zu achten, ist übrigens der falsche Ansatz. Ein Studium sollte nicht günstig sein, sondern möglichst das richtige Wissen vermitteln.

Es ist anzumerken, dass die Kosten zum Teil steuerlich geltend gemacht werden können. Zwar kommt es immer auf den einzelnen Studierenden an, doch im Regelfall stellt es kein Problem dar, die Studienkosten von der Steuer abzusetzen. Wer diesbezüglich mehr erfahren möchte, sollte sich direkt mit der Fernuni oder einem Steuerexperten in Verbindung setzen.