Berufsbegleitend studieren und dabei alles richtig machen

Wer berufsbegleitend studieren möchte, sollte Studiengang und Hochschule gezielt auswählen. Nur dann ist das Studium für die Karriere förderlich.

Zahlreiche Personen bereuen es, keine Hochschule besucht zu haben. Aus ihrer Sicht würde ihnen ein abgeschlossenes Studium die Möglichkeit eröffnen, ganz anderen Berufen nachzugehen. Teilweise denken sie deshalb darüber nach, tatsächlich eine Universität oder Fachhochschule zu besuchen und einen Studienabschluss nachzumachen.

Grundsätzlich kann allen Interessenten nur zu diesem Schritt geraten werden. Zwar ist ein Studium zeitintensiv, aber die Mühe macht sich bezahlt. Mit einem Studienabschluss in der Tasche ergeben sich vollkommen andere Möglichkeiten. Ob man im Unternehmen aufsteigen oder eine vollkommen andere Laufbahn einschlagen möchte, ist im Grunde egal. Einen Abschluss an einer Hochschule nachzumachen, ist immer eine gute Entscheidung.

Berufsbegleitende Studiengänge als Alternative zum klassischen Studium

Allerdings fällt es den meisten Interessenten schwer, diesen Schritt zu gehen. Oftmals haben sie schon Familie und sind deshalb auf ihr Einkommen angewiesen. Zeit und Geld lassen es häufig nicht zu, eine Hochschule vor Ort zu besuchen und ein klassisches Studium zu absolvieren.

Dennoch ist es möglich, einen Studienabschluss zu machen, schließlich kann man in Deutschland sowie auch im Ausland berufsbegleitend studieren. Dies bedeutet, weiterhin im Job bleiben und gleichzeitig seinen Abschluss machen zu können. Der zusätzlich erworbene Abschluss als Bachelor, Master oder Magister kann anschließend für die Karriere einen ordentlichen Schub bedeuten.

Den Aufwand nicht unterschätzen

Etliche Hochschulen erwecken in ihren Unterlagen den Eindruck, dass man ein berufbegleitendes Studium vergleichsweise komfortabel absolvieren kann. Allerdings darf man sich nicht täuschen lassen. Der Zeitaufwand kann enorm bemessen sein. Oftmals gilt es zu Hause bzw. in Eigenregie unzählige Unterlagen aufzuarbeiten und sich somit auf die späteren Prüfungen vorzubereiten.

Vor allem Selbstdisziplin spielt hierbei eine wichtige Rolle. Gerade wenn man neben dem Beruf studiert, sucht man die Hochschule meist nur selten auf. Die Folge ist, dass man sehr engagiert sein muss. Dies bedeutet oftmals, sich selbst motivieren zu müssen, damit man auf die Prüfungen gut vorbereitet ist.

Bevor man sich an einer Fachhochschule oder Universität für einen Fernstudiengang einschreibt, sollte man in Erfahrung bringen, wie es um die Zeit bestellt ist, die man für das Studium aufwenden muss. Gleichzeitig gilt es zu prüfen, ob man sich in der Lage befindet, das Arbeitspensum zu bewältigen.

Auf die richtige Hochschule setzen

Wenn es darum geht, berufsbegleitend zu studieren, entscheiden sich viele Studenten für ein klassisches Fernstudium. Allerdings sollte man sich gut überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, sich an einer Fernhochschule einzuschreiben. In Abhängigkeit vom Studiengang und den persönlichen Berufszielen ist es unter Umständen besser, sich für ein Studium zu entscheiden, bei welchem es Vorlesungen vor Ort zu besuchen gilt.

Das Studium an einer Fernhochschule mag zwar komfortabel sein, doch gerade was die Akzeptanz von Arbeitgebern betrifft, so ist es um diese nicht immer sehr gut bestellt. Zwar mag der Abschluss gleichwertig sein, doch um den Ruf entsprechender Abschlüsse ist es meist nicht gut bestellt. Selbst wenn der Studiengang hervorragend ist, haftet ihm ein gewisser Ruf an. Sofern es möglich ist, sollte man daher klassisch vor Ort studieren. Schon allein wegen des Austauschs mit anderen Studenten ist dies eine gute Wahl.

Beim MBA gibt es besonders viele Möglichkeiten

Ein Studienabschluss, der besonders häufig auf dem berufsbegleitenden Weg angestrebt ist, ist der MBA. Sehr viele Master-Studenten entscheiden sich für diese Variante, weil sie im Job bleiben können. Die Belastung ist enorm, weil es häufig erforderlich ist, die gesamten Wochenenden aufzuwenden, damit man keine Vorlesung verpasst. Zugleich gilt das Niveau als enorm hoch, wodurch ein zusätzlicher Druck entsteht.

Doch was die Akzeptanz dieser MBA Studiengänge betrifft, so ist es um diese sehr gut bestellt. Viele Manager studieren berufsbegleitend und erlangen im Rahmen des Studiums wertvolles Fachwissen und Softskills, die im Hinblick auf den weiteren Karriereverlauf eine Menge erhoffen lassen. Gerade in diesem Bereich ist es daher kein Problem, sich für ein nebenberufliches Studium oder Teilzeitstudium zu entscheiden.