Was beim Abendstudium zu berücksichtigen ist

Ein Abendstudium ist ideal, wenn man ein berufsbegleitendes Studium sucht. Allerdings gilt es Hochschule und Studiengang genau auszuwählen.

Viele Berufstätige bereuen es, nicht studiert zu haben. Wer über einen Hochschulabschluss verfügt, hat es in der Berufswelt oftmals viel leichter. Kein Wunder, dass vergleichsweise viele Leute mit dem Gedanken spielen, einen Studienabschluss nachzumachen. Genau genommen ist dies eine gute Idee, denn für die Karriere kann das Studium von großem Vorteil sein.

Job und Familie lassen es jedoch häufig nicht zu, sich für ein klassisches Vollzeitstudium zu entscheiden. Dementsprechend wird über berufsbegleitendes Studieren nachgedacht. Damit ist gemeint, dass man weiterhin im Beruf bleibt und die Hochschule in der Freizeit besucht.

Das Abendstudium ist eine gute Variante

Es gibt unterschiedliche Wege und Möglichkeiten, um Studienabschlüsse nachzumachen. Eine besonders attraktive Variante besteht darin, auf das Abendstudium zu setzen. Ein solches Studium zeichnet sich dadurch aus, dass es zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Varianten mit sich bringt.

Da wäre erst einmal die Tatsache, weiterhin berufstätig sein zu können. Tagsüber wird gearbeitet, abends besucht man die Vorlesungen der Fachhochschule oder Universität. Weil die Vorlesungen am Abend stattfinden, gilt es vergleichsweise häufig die Schulbank zu drücken. Dies bedeutet auch, sehr viel Wissen über die Vorlesungen mitzunehmen. Dies ist zweifelsfrei besser, als lediglich Ordner zu durchwälzen. Zwar mag das Fernstudium eine Alternative sein und sogar noch mehr Flexibilität bieten, aber dafür bietet das Abendstudium mehr Abwechslung und eine direktere Vermittlung der Studieninhalte.

Die Auswahl an Abendstudiengängen ist groß

Wer sich für ein Abendstudium interessiert, hat die Qual der Wahl. Es gibt mittlerweile sehr viele Hochschulen bzw. Universitäten und Fachhochschulen, die entsprechende Studiengänge anbieten. Allerdings gibt es natürlich stets eine gewisse Koppelung an den Wohnort. Von großem Vorteil ist es, wenn man in einer Großstadt oder gar Metropole wohnt. Dort findet man unter Umständen sogar mehrere Hochschulen, die Studiengänge in Teilzeit anbieten.

Das Teilzeitstudium, dessen Vorlesungen am Abend gehalten werden, ist mittlerweile sehr verbreitet. In fast allen Universitätsstädten besteht mittlerweile die Möglichkeit, ein Abendstudium zu absolvieren. Allerdings sollte man sich nicht vorschnell an der Hochschule einschreiben. Es ist ratsam, sich das Studienangebot genau anzusehen und zu prüfen, ob der Studiengang wirklich zu einem passt. Die gezielte Studienwahl ist enorm wichtig, damit man vom Studium auch maßgeblich profitiert.

Auch der Abschluss, der beim nebenberuflichen Studium erlangt werden kann, spielt eine wichtige Rolle. Die meisten Studiengänge sind mittlerweile so aufgebaut, dass man zunächst den Bachelor Abschluss macht. Aber auch Masterstudiengänge werden mittlerweile auf diesem Weg angeboten.

Die Kosten sind je nach Hochschule ganz unterschiedlich

Bei Abendstudiengängen kommt es häufig vor, dass relativ hohe Studiengebühren berechnet werden. Allerdings muss die gebotene Leistung berücksichtigt werden. Immerhin erhält man die Möglichkeit, in Teilzeit zu studieren und somit weiterhin dem Job nachzugehen. Genau betrachtet sind die meisten Studiengänge außerdem gar nicht so teuer. Falls mehrere Hochschulen in Frage kommen, bietet es sich verständlicherweise an, die Kosten bzw. die Studiengebühren zu vergleichen.

Studiendauer und Aufwand nicht unterschätzen

Was den Arbeitsaufwand (bei welchem es sich vor allem um einen zeitlichen Aufwand handelt) betrifft, so sollte dieser nicht unterschätzt werden. Im Regelfall reicht es nicht aus, lediglich die Vorlesungen zu besuchen. Vor allem die Wochenenden müssen häufig intensiv zum Lernen genutzt werden. Deshalb sollte im Vorfeld genau überprüft werden, wie viel Zeit es aufzuwenden gilt, um den Studienabschluss zu machen. Die Belastung ist auf gar keinen Fall zu unterschätzen, zumal sich viele Studenten in ihrer Freizeit auch noch um die eigene Familie kümmern müssen.