Wie man ein gutes Wirtschaftspraktikum findet

Beim Wirtschaftspraktikum sollte man auf ein gutes Unternehmen setzen. Dem späteren Lebenslauf tut das Praktikum auf jeden Fall gut.

So genannte Wirtschaftspraktika gelten heutzutage als weit verbreitet. Im Wesentlichen gibt es zwei Gruppen von Personen, für die ein solches Praktikum von Relevanz ist. Hierbei handelt es sich um Schüler und Abiturienten. Beide Gruppen können in Abhängigkeit von den jeweiligen Umständen dazu gezwungen sein, ein entsprechendes Praktikum zu absolvieren.

An den meisten Schulen ist es mittlerweile normal, dass ein so genanntes Schülerpraktikum abgeleistet werden muss. Im Regelfall erfolgt die Teilnahme ein Jahr bevor der Schulabschluss gemacht wird. Hauptschüler machen ihr Praktikum üblicherweise während der 8. Klasse, an der Realschule wird es während des 9. Schuljahrs gemacht und auf dem Gymnasium entweder im 11. oder 12. Schuljahr.

Ein solches Schulpraktikum wird auch häufig als Wirtschaftspraktikum bezeichnet. Dieser Begriff wird verwendet, weil ein Bezug zur Wirtschaft entstehen soll: Schüler gehen in Unternehmen bzw. arbeiten sie dort als Praktikanten, um somit einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten. Allerdings muss der Ausflug nicht zwingend in die Wirtschaft erfolgen. An den meisten Schulen stellt es kein Problem dar, wenn Praktika in anderen Bereichen, wie beispielsweise der öffentlichen Verwaltung oder auch im Gesundheitswesen, absolviert werden.

Weshalb das Praktikum so wichtig ist

Viele Schüler müssen zugeben, dass sie keine Lust haben, ein Praktikum zu machen. Dennoch führt am Schulpraktikum häufig kein Weg vorbei, was im Grunde auch gut ist. Es ist einfach wichtig, einen Einblick in die Unternehmenswelt zu erhalten und erste Berufserfahrung zu sammeln. Im Hinblick auf die spätere Berufsorientierung ist dies einfach sehr wichtig, damit es einem später leichter fällt, den richtigen Beruf zu wählen.

Für Abiturienten sind Wirtschaftspraktika unter Umständen noch wichtiger. Bestimmte Studiengänge sind nämlich erst zugänglich, wenn entsprechende Praktika absolviert wurden. So gibt es zum Beispiel viele Hochschulen, die für ein BWL Studium ein Wirtschaftspraktikum voraussetzen: Erst wenn man einen Zeitraum von mehreren Wochen in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, ist man zum Studium berechtigt.

Für das Wirtschaftspraktikum einen Praktikumsplatz finden

Bevor ein Praktikum in einem Unternehmen absolviert werden kann, muss es natürlich erst einmal gelingen, einen Praktikumsplatz zu finden. Im Grunde wird hierbei auf die klassische Bewerbung gesetzt: Schüler müssen sich bei Unternehmen bewerben, damit sie dort arbeiten können. Allerdings muss die Praktikumsbewerbung meist nicht sehr umfangreich gestaltet sein. In der Regel reicht eine direkte Anfrage bereits aus, was nicht zuletzt daran liegt, dass oftmals nur wenige Tage oder Wochen im Betrieb gearbeitet wird.

Einige Schüler haben das Glück, dass sich nicht explizit auf die Suche nach Praktikumsstellen gehen müssen. Häufig befinden sich die Schulen bzw. einige Lehrer in der Lage, Praktikumsplätze zu vermitteln. Im Grunde ist dies eine sehr gute Situation, da einem viel Arbeit erspart bleibt - vorausgesetzt, man ist mit der angebotenen Praktikantenstelle zufrieden.

Nun ist es jedoch nicht immer so, dass die Praktikumsstelle den eigenen Vorstellungen entspricht oder ein Lehrer entsprechende Stellen vermitteln kann. Dann bleibt einem meist nur noch die klassische Bewerbung. Hierbei ist es ratsam, auf das Telefon zu setzen. Das Schreiben langer Bewerbungen macht häufig keinen Sinn, denn gerade beim Thema Schülerpraktika winken zahlreiche Unternehmen schnell ab. Umso empfehlenswerter ist es daher, gar nicht erst viel Zeit zu investieren, sondern direkt anzufragen und sich nach der Möglichkeit eines Schülerpraktikums zu erkundigen. Um die Erfolgschancen zu steigern, sollte man sich im Vorfeld eine Liste erstellen, auf der mehrere Unternehmen stehen, damit man einen Betrieb nach dem anderen anrufen kann.