Wie man den idealen Schüleraustausch findet

Beim Schüleraustausch sollte man aufpassen. Es lohnt sich, eine gute Organisation zu wählen, damit man als Schüler in der Gastfamilie gut betreut ist.

Eine der besten Möglichkeiten für Schüler, um Englisch oder auch eine andere Fremdsprache zu lernen, ist die Teilnahme an einem Austauschprogramm. Auf diesem Weg ist es möglich, für eine gewisse Zeit im Ausland zu leben und dementsprechend eine Menge zu lernen. Gerade weil man sich direkt vor Ort befindet, lassen sich die Englischkenntnisse relativ gut verbessern und zugleich werden auch erste kulturelle Erfahrungen gesammelt.

Das Interesse am Thema Schüleraustausch hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Immer mehr Eltern sind der Meinung, dass ihr Kinder davon profitieren können, wenn sie ein paar Wochen in England, den USA oder auch Kanada verbringen und dort in einer Gastfamilie leben. Dort sowie auch beim Schulbesuch befinden sie sich in der Lage, viel zu lernen, was ihnen im Hinblick auf das spätere Leben und vor allem auch auf die Karriere ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Für wen ein Austausch interessant ist

Im Übrigen gibt es auch wirtschaftliche Gründe, die für die Teilnahme an Austauschprogrammen sprechen. Würden die Kinder an Sprachreisen teilnehmen, käme dies wesentlich teurer. Zugleich wäre kein solch hoher Nutzen garantiert. Zwar können sich Sprachkurse im Ausland wirklich lohnen, doch wenn die Kinder zusammen mit anderen Kindern in einer Gastfamilie leben und im Ausland die Schule besuchen, ist der Nutzen meist höher und die Kosten fallen vergleichsweise gering aus.

Allerdings sollten die Kinder immer gefragt werden, ob sie an einem solchen Austausch auch tatsächlich teilnehmen möchten. Denn nur weil die Eltern einen solchen Auslandsaufenthalt für ihre Kinder wünschen, müssen die Kinder nicht denselben Wunsch haben. Im Endeffekt sollte dieser Weg nur gegangen werden, wenn tatsächliches Interesse auf Seiten der Schüler besteht.

Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt: Je höher das Alter der Kinder, desto besser gelingt die Umsetzung. Kleine bzw. junge Schüler haben meist größere Probleme damit, sich zu integrieren und Heimweh etc. können ebenfalls auftreten. Außerdem sind die Fremdsprachenkenntnisse noch nicht so sehr ausgeprägt. Daher ist es immer gut, wenn sich die Schüler bereits in der Oberstufe befinden.

Beim Schüleraustausch auf gute Organisationen setzen

Es gibt unterschiedliche Wege, um einen internationalen Austausch von Schülern zu organisieren. Viele Schulen nehmen beispielsweise an Austauschprogrammen teil. Ab einer bestimmten Jahrgangsstufe wird den Schülern die Möglichkeit angeboten, am Austausch teilzunehmen.

Ein ganz anderer Weg ist das Arbeiten mit Organisationen. Mittlerweile gibt es mehrere Organisationen, die Austauschprogramme für Schüler anbieten - und zwar ganz unabhängig von den Schulen. Gerade wenn die Möglichkeit des Schüleraustauschs nicht direkt von der Schule angeboten wird, bietet es sich an, auf diese Variante zu setzen.

Die Auswahl der Organisation ist jedoch ein ganz wichtiger Punkt. Viele Eltern achten vorrangig auf die Kosten. Am Ende ist es jedoch wichtig, dass die Prozesse gut eingespielt und die Kinder gut untergebracht sind. Auf die Gastfamilie muss Verlass sein, weshalb es immer gut ist, wenn man sich im Vorfeld ausführlich informieren kann. Im Übrigen gilt es zu klären, ob man selbst dazu bereit ist, einen Gastschüler aus dem Ausland aufzunehmen. Es gibt Anbieter, die dies voraussetzen. Andere tun es hingegen nicht, wobei es dann im Regelfall so ist, dass die Kosten ein ganzes Stück höher liegen. Gerade in solchen Fällen muss dann für die Unterkunft in der Gastfamilie bezahlt werden.

Alles in allem kann Eltern, Schülern und Lehrern deshalb nur dazu geraten werden, sich in aller Ruhe zu informieren und mehrere Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Es wäre falsch, nur auf die Kosten bzw. Preise zu achten. Für Sprachreisen gilt im Endeffekt dasselbe: Nur eine gezielte Auswahl stellt sicher, dass die Schüler im Rahmen des Austauschs gut untergebracht sind und außerdem eine Menge lernen.