Bei der Praktikumsvermittlung nur auf faire Anbieter einlassen

Per Praktikumsvermittlung ist ein Auslandspraktikum schnell gefunden. Wer ins Ausland möchte, sollte die Vermittler jedoch vorher genau prüfen.

Zunehmend mehr Studierenden wird bewusst, dass es für sie am besten ist, ein Praktikum im Ausland zu machen. Doch leider ist meist weitaus schwieriger, eine Praktikumsstelle im Ausland als in Deutschland zu erlangen. Deshalb kann die Praktikumssuche unter Umständen frustrierend werden. Zwar ist es generell durchaus möglich, sich selbst einen Praktikumsplatz in einem ausländischen Unternehmen zu beschaffen, doch nicht jedermann gelingt dies auf Anhieb.

Deshalb spielen einige Studenten mit dem Gedanken, auf eine Praktikumsvermittlung zu setzen. Schließlich gestaltet es sich auf diesem Weg sehr viel leichter, ein Auslandspraktikum zu organisieren. So lange man in beliebte Praktikantenländer wie Australien, England, Kanada, Portugal, USA oder Spanien gehen möchte, ist dies eine gute Wahl. Viele Agenturen und Vermittler sind erstklassig vernetzt. Sie verfügen über gute Kontakte vor Ort und können die Praktikanten vergleichsweise schnell und unkompliziert vermitteln.

Die Vorteile einer Praktikumsvermittlung

Im Hinblick auf die Tatsache, dass es via Praktikumsvermittler möglich ist, in so gut wie jedem Fall einen Praktikumsplatz zu erhalten, ist dieser Schritt eine gute Wahl. Wenn beispielsweise die eigenen Versuche gescheitert sind und man unbedingt ein Auslandspraktikum möchte oder man aufgrund seines Studiengangs dazu angehalten ist, bietet sich diese Variante an.

Vor allem was die gebotenen Leistungen angeht, ist das Thema Vermittlung sehr interessant. Im Regelfall bekommt man nämlich ein Komplettpaket angeboten. Es wird ein Unternehmen ausgewählt, welches im Regelfall in der Branche tätig ist, für die man sich interessiert. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass man über eine angemessene Unterkunft verfügt. Im Regelfall gibt es sogar eine Betreuung vor Ort: Man wird am Flughafen abgeholt und falls man Fragen hat, ist stets jemand zu erreichen. Außerdem ist es häufig möglich, von günstigen Flugpreisen zu profitieren.

Wo die Risiken liegen

Dennoch sollte man sich gut überlegen, ob Praktikumsvermittlungen die richtige Anlaufstelle sind. Einer der größten Knackpunkte sind die Kosten. Wenn man die Angebote einmal genauer betrachtet, fällt häufig auf, dass relativ viel Geld dafür genommen wird, dass man am Ende für ein Unternehmen arbeiten geht. Meist sind die Praktika sogar unbezahlt, was ebenfalls von Nachteil ist.

Bei einigen Vermittlern und Praktikumsagenturen liegen die Preise enorm hoch. Die Flugtickets kosten viel Geld, die Wohnkosten sind überteuert und dann fallen oftmals noch satte Vermittlungsgebühren an. Würde man das Praktikum selbst organisieren, könnte man hunderte wenn nicht sogar tausende von Euro sparen.

Den Vermittler genau auswählen

Aufgrund dieser Situation ist es im Allgemeinen ratsam, sich den Praktikumsplatz im Ausland selber zu organisieren. Natürlich ist der Aufwand nicht zu unterschätzen und es gilt rechtzeitig zu beginnen, aber dafür lässt sich eine enorme Ersparnis erzielen. Und mit ein wenig Glück ist es sogar möglich, ein bezahltes Praktikum zu machen. Eine Bezahlung ist enorm hilfreich, weil sich dadurch die Lebenshaltungskosten senken lassen.

Falls man dennoch diesen Weg gehen und eine Praktikumsvermittlung einschalten bzw. deren Leistungen nutzen möchte, gilt es den Anbieter sehr gezielt auszuwählen. Einige Vermittler arbeiten äußerst fair, sodass sich die Kosten in Grenzen halten. Am besten fordert man weitere Unterlagen an und man stellt Fragen per Email oder Telefon. Sollten die Fragen schlecht beantwortet werden oder die Antworten lange auf sich warten lassen, ist dies oftmals ein Zeichen für eine schlechte Betreuung. Falls man ein ungutes Gefühl hat, sucht man lieber nach einem anderen Anbieter.