Wie man eine gute Praktikumsmappe anfertigt

Eine schöne Praktikumsmappe zu schreiben, ist einfach. Mit und ohne Muster ist es möglich, einen guten Aufbau für den Praktikumsbericht zu finden.

Praktikanten sind relativ häufig dazu angehalten, ihre Tätigkeit zu dokumentieren. Ganz egal ob für die Schule oder das Studium: Ohne Praktikumsbericht geht es häufig nicht. Schulen sowie auch Hochschulen bestehen meistens darauf, dass Praktikanten einen Bericht einräumen, der unter anderem auch als Praktikumsnachweis dient.

Es ist nicht schwer, ein solches Dokument anzufertigen. Vor allem Schüler machen sich oftmals Sorgen, weil sie eine Praktikumsmappe einreichen sollen, aber eigentlich überhaupt nicht wissen, wie sie Aufbau oder Gliederung angehen sollen. Dabei ist es leicht, diese Aufgabe zu meistern. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie man einen guten Bericht über sein Praktikum anfertigt.

Tipps zum Aufbau

Was die Gliederung betrifft, so sollte man sich erst einmal nach den bestehenden Anforderungen erkundigen. Oftmals gibt es Vorlagen oder Muster, die von der Schule gestellt werden. An Hochschulen (besonders Fachhochschulen) stößt man sogar häufig auf eine Praktikumsordnung, aus welcher genau hervorgeht, wie der Praktikumsbericht aufgebaut sein soll. Sofern entsprechende Vorgaben existieren, sollte man sich an diesen orientieren.

Ansonsten sollte man folgendes Schema verwenden. Zunächst fertigt man ein Deckblatt an, auf welchem die wichtigsten Informationen stehen. Es sollte klar sein, dass es sich um einen Praktikumsbericht oder um eine Praktikumsbeurteilung hat, indem man eines der beiden Wörter in Großschrift auf das Deckblatt schreibt. Außerdem ergänzt man, wer das Praktikum gemacht, wo es absolviert wurde und welcher Zeitraum betroffen ist.

Im Anschluss folgt eine kurze Unternehmensbeschreibung als Einleitung. Es soll verdeutlich werden, in welchem Betrieb man sein Wirtschaftspraktikum oder Schülerpraktikum gemacht hat. Zur Orientierung kann man häufig auf Unternehmensbeschreibungen zurückgreifen, die man auf den Webseiten der jeweiligen Betriebe findet. Im zweiten Teil oder bereits auf einer neuen Seite sollte beschrieben werden, wo man als Praktikant gearbeitet hat. Eine kurze Beschreibung der entsprechenden Abteilung sollte nicht fehlen. Sollten die Informationen streng vertraulich sein, gilt es noch einen Sperrvermerk zu ergänzen, den man am besten noch vor der Unternehmensbeschreibung einordnet.

Anschließend folgt in der Praktikumsmappe der eigentliche Praktikumsbericht. Es wird aufgezeigt, welchen Aufgaben und Tätigkeiten man dabei nachgegangen ist. Ob man dies auf Basis von Tagen (Tagesbericht) oder Wochen (Wochenbericht) macht, hängt vor allem von der Praktikumslänge ab. Wer ein Schülerpraktikum macht, entscheidet sich im Regelfall für den Tagesbericht. Studenten beschrieben besser Arbeitswochen oder je nach Dauer sogar die Monate, wobei es dann ggf. sogar besser sein, eine Einteilung in verschiedene Praktikumsphasen vorzunehmen.

Mit der Praktikumsmappe rechtzeitig beginnen

Gerade Schülern fällt es häufig schwer, ihre Tätigkeiten aufzuschreiben. Deshalb ist es sinnvoll, sich nach jedem Arbeitstag ein paar Notizen zu machen. Es kann schon reichen, die wichtigsten Aufgabenbereiche mit Stichwörtern zu notieren. Wer dies nicht macht, hat später oftmals nicht genügend Informationen, um bei seinem Praktikumsbericht auf eine vernünftige Länge zu bekommen. Noch besser ist es, wenn man noch am selben Tag den jeweiligen Bericht schreibt.

Zu Vorlagen, Mustern und Beispielen ist anzumerken, dass man es nicht übertreiben sollte. Oftmals lassen sich die Texte nur schwer übernehmen. Bevor man lange nach Beispieltexten sucht, schreibt man lieber seine Tages- oder Wochenberichte. Auf diese Weise hat man seine Zeit besser genutzt.

Ganz wichtig ist auch der Abschluss. Am besten schließt man seine Praktikumsmappe mit einer kurzen Beurteilung ab. Man sollte ausdrücken, was einem am Praktikum gut gefallen und was einem weniger gefallen hat. Außerdem ist es ratsam, auch darüber zu informieren, in wiefern einem die Praktikumszeit den Berufswunsch beeinflusst hat.