Was als Praktikant für eine Praktikumsbeurteilung zu tun ist

Eine Praktikumsbeurteilung sollte man rechtzeitig anfragen und notfalls per Formular vorlegen. Eine Bescheinigung ist meist besser als eine Beurteilung.

Im Bezug auf spätere Bewerbungen sowie auch das Vorankommen im Studium ist ein Praktikum erst dann von Wert, wenn man über entsprechende Nachweise verfügt. Besonders Fachhochschulen bestehen häufig auf die Einreichung von Praktikumsbescheinigungen und Berichten, damit ein Praxissemester als solches anerkannt wird. Und auch im Vorstellungsgespräch kann es passieren, dass ein Personalchef einen Praktikumsnachweis sehen möchte. Daher ist es wichtig, über derartige Dokumente zu verfügen.

Generell ist es ratsam, auf die klassische Bescheinigung zu setzen. Darin lässt man sich vom Unternehmen bestätigen, dass man ein Praktikum abgeleistet hat. In den meisten Fällen ist ein solcher Nachweis vollkommen ausreichend.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Vor allem beim Schülerpraktikum kommt es häufiger vor, dass eine ergänzende Bewertung gewünscht ist. Der Praktikant muss in der Schule eine Praktikumsbeurteilung vorlegen, was letzten Endes weniger von Vorteil ist. Das Problem besteht darin, dass unter Umständen keine guten Noten vergeben werden. Sofern keine Beurteilung oder gar ein Praktikumszeugnis benötigt wird, sollte man gar nicht erst danach fragen. Viele Unternehmen tun sich mit dem Bewerten der Praktikanten ohnehin schwer.

Wie eine Praktikumsbeurteilung aufgebaut sein kann

Manchmal bleibt einem jedoch keine andere Wahl, als auf die Erstellung einer Beurteilung zu bestehen. Dann stellt sich natürlich die Frage, was überhaupt beurteilt werden soll. Am besten ist es daher, sich bei der Schule oder Hochschule nach einer entsprechenden Vorlage bzw. nach einem Formular zu erkundigen. Relativ häufig werden derartige Muster Formulare angeboten, sodass diese nur noch im Unternehmen (beim Vorgesetzten oder in der Personalabteilung) abgegeben werden müssen.

Bei Vorlagen immer vorsichtig sein

Natürlich kann es auch vorkommen, dass keine Vorlagen existieren. In solch einem Fall ist es möglich, sich einfach beim Arbeitgeber zu erkundigen. Einige Unternehmen verfügen über eigene Formulare oder Muster, die zur Beurteilung von Praktikanten verwendet werden. Allerdings ist dies eher die Ausnahme, was für den Praktikanten im Regelfall bedeutet, sich selbst auf die Suche nach Beispielen oder Mustern begeben zu müssen. Hierbei sollte man jedoch sehr vorsichtig sein. Im Web findet man zwar eine Vielzahl an Beispielen, jedoch sind diese nicht immer optimal aufgebaut. Daher lohnt es sich, eine Vorlage zu wählen, die am Ende so aufgebaut ist, dass eine gute Bewertung erfolgen kann.

Alternativ kann man ein Beurteilungsformular auch selbst anfertigen. Schließlich ist es ebenso möglich, sich an den bestehenden Mustern zu orientieren und dann eine eigene Vorlage zu erstellen. Sofern sich Freunde ebenfalls im Praktikum befinden, bietet es sich an, das Dokument gemeinsam anzufertigen. Hierdurch spart man im Regelfall eine Menge Zeit und gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Formulierungen ebenfalls überzeugen.