Wie ein Praktikumsbericht richtig geschrieben wird

Es ist leicht, einen Praktikumsbericht zu schreiben. Hier erfahren Praktikanten, was in ihrem Bericht stehen muss bzw. wie sie das Dokument aufbauen.

Schüler und Studenten kommen um das Absolvieren eins Praktikums heutzutage kaum noch herum. Heutzutage ist es üblich, Praktika zu leisten. Wer seinen Abschluss machen will, muss in einem Unternehmen oder einer Organisation für eine Weile als Praktikant gearbeitet haben. Dies hat meistens zur Folge, dass schriftliche Berichte eingereicht werden müssen. Doch vielen Praktikanten fällt die Erstellung schwer.

In den meisten Fällen ist die Regelung simpel: Wer keinen Praktikumsbericht einreicht, kann keinen Abschluss machen. Folglich sitzen viele Praktikanten etliche Stunden lang am Schreibtisch und überlegen, was sie schreiben sollen, obwohl die Erstellung eigentlich ganz einfach ist.

Erst über den Aufbau des Berichts informieren

Dieser Ratgeber soll dabei helfen, gute Praktikumsberichte anzufertigen. Allerdings muss gesagt werden, dass die Anforderungen ganz unterschiedlich sein können. Deshalb sollte jeder Praktikant erst einmal in Erfahrung bringen, welche Anforderungen von der Schule oder Hochschule an den Bericht gestellt werden. Vor allem in Fachhochschulen ist es heutzutage üblich, dass mehrseitige Berichte eingereicht werden.

Schüler müssen häufig so genannte Wochenberichte anfertigen. Es soll zu erkennen sein, welchen Aufgaben im Verlauf der Woche nachgegangen wurde. Studenten müssen nur selten einen Praktikumswochenbericht anfertigen. Ihre Praktikumsberichte sollen den gesamten Praktikumszeitraum meist auf einer Länge von ca. 15 bis 20 Seiten abhandeln. Im Allgemeinen gilt, dass sie mehr Freiheit beim Aufbau haben.

Was über den Praktikumsbericht und seinen Aufbau zu wissen ist

Beim Anfertigen gilt es natürlich einige Punkte zu berücksichtigen. Man kann nicht einfach der Beschreibung der alltäglichen Abläufe und Aufgaben beginnen. Ein Bericht, der über ein Praktikum informiert, beginnt im Regelfall mit einem Deckblatt. Dieses kann frei gestaltet werden - zumindest in den meisten Fällen. Aus dem Deckblatt oder Vorblatt sollte hervorgehen, wer den Bericht verfasst hat, über welchen Zeitraum sich das Praktikum erstreckte und in welchem Bereich und welchem Unternehmen es abgeleistet wurde.

Im nächsten Teil wird das Unternehmen oder die Organisation vorgestellt. Es soll verdeutlich werden, bei wem man als Praktikant gearbeitet hat. Für den Leser des Berichts muss klar sein, um welche Einrichtung es sich handelt. Meist bietet es sich an, Unternehmensbeschreibungen in ähnlicher Form zu übernehmen. Man findet sie auf den Webseiten der Unternehmen. Außerdem sollte man auch auf den jeweiligen Bereich näher eingehen. Üblicherweise sollte dieser Teil ungefähr eine Seite umfassen.

Praktikumsberichte immer zeitnah erstellen

Wie die Praxis zeigt, haben die meisten Praktikanten keine große Lust darauf, sich mit der Erstellung von Berichten zu beschäftigen. Oftmals ist die Strategie simpel: Es wird gleich zu Beginn des Praktikums beschlossen, dass man erst einmal arbeitet und den Bericht erst erstellt, wenn man sein Praktikum komplett abgeschlossen hat.

Diese Form des Aufschiebens ist jedoch nicht zu empfehlen. Das Problem besteht darin, dass viele Praktikanten später gar nicht mehr wissen, was sie im Verlauf der einzelnen Wochen gemacht haben. Dadurch fällt es ihnen schwer, den Bericht zu füllen. Folglich ist es umso sinnvoller, auf eine Art Wochenbericht zu setzen. Am besten macht man sich jeden Abend sichtwortartige Notizen. Man schreibt in zwei bis drei Punkten auf, was man getan hat. Am Ende der Woche fasst man dies zusammen. Das heißt nicht, dass man gleich den Bericht für die gesamte Woche schreiben muss. Aber zumindest sollten die Notizen zusammengetragen werden. Diese Vorgehensweise mag sehr streberhaft klingen, ob letztlich ist der Aufwand enorm und zugleich hat man so viele Informationen vorliegen, dass einen das spätere Schreiben des Berichts keine Schwierigkeiten bereitet. Wer ihn in wöchentlichen Etappen schreibt, ist natürlich noch besser dran.