Praktikum in Spanien: Wie gute Praktikumsstellen gefunden werden

Wer ein Praktikum in Spanien machen will, hat viele Möglichkeiten. Man sollte die Praktikantenplätze gezielt auswählen und sich dann professionell bewerben.

Wenn es darum geht, ein Auslandspraktikum zu machen, zieht es viele Studenten in den englischen Sprachraum. Eigentlich ist dies sehr schade, da es viele andere interessante Länder gibt. Wer aus der Masse hervorstechen möchte, sollte mit dem Gedanken spielen, nach Spanien zu gehen. Immerhin ist Spanisch eine der Sprachen, der ein sehr großes Potential vorausgesagt wird. Die Bedeutung der spanischen Sprache hat in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Kein Wunder, dass es immer mehr Studierende gibt, die mit dem Gedanken spielen, ein Praktikum in Spanien zu machen. Die Angst ist jedoch groß. Häufig wird angenommen, dass es sehr schwierig ist, gute Praktikumsplätze zu finden. Doch so schwierig ist die Praktikumssuche überhaupt nicht. Im Grunde gibt es sogar sehr viele Möglichkeiten.

Per Jobboard im Internet zum Praktikumsplatz

Am besten geht man die Suche nach Praktikumsstellen in Spanien über das Internet an. Inzwischen gibt es zahlreiche Jobbörsen, auf denen viele Praktikumsangebote zu finden sind. Am besten setzt man auf reine Praktikumsbörsen, weil die Auswahl am größten ist. Welche Plattform am besten ist, kann im Allgemeinen jedoch nur schwer gesagt werden. Am besten sieht man sich auf mehreren Jobseiten genau um.

Eine ganz andere Möglichkeit der Praktikumssuche besteht darin, sich auf die Suche nach Unternehmen oder Organisationen zu begeben, bei denen man gerne arbeiten möchte. Es ist sinnvoll, gleich eine längere Liste zu erstellen und anschließend die Unternehmen abzutelefonieren. Man erkundigt sich per Telefon, ob Praktikumsplätze angeboten werden. Falls ja, bewirbt man sich gleich.

Aufgepasst bei kleinen Unternehmen und Deutschen

Teilweise ist es erstaunlich, welche Strategien einige Studenten entwickeln, um ein Praktikum in Spanien zu finden. So gibt es beispielsweise Personen, die sich auf die Suche nach Deutschen begeben, die in Spanien wohnen und dort beispielsweise kleine Unternehmen betreiben. Dass diese Leute gerne kontaktiert werden, hat einen simplen Grund: Die Wahrscheinlichkeit, als Praktikant genommen zu werden, ist relativ groß, da es keine weitere Bewerber gibt.

Aber auch genau diese kleinen Unternehmen veröffentlichen im Web manchmal Stellenanzeigen, in denen sie Praktikanten suchen. Allerdings gilt es immer sehr vorsichtig zu sein. Diese kleinen Unternehmen sind schwer einzuschätzen. Es kommt häufiger vor, dass einfach nur billige Arbeitskräfte aus Deutschland gesucht werden. Manchmal werden Unterkünfte gestellt, was sehr verlockend ist. Doch viele Praktikanten stellen vor Ort schnell fest, dass sie an keiner besonders guten Adresse untergekommen sind. Dann noch zu wechseln, gestaltet sich wiederum schwierig.

Spanisch ist für ein Praktikum in Spanien absolute Voraussetzung

Interessanterweise zieht es auch immer wieder Leute nach Spanien, die der spanischen Sprache nicht mächtig sind. Natürlich ist es dennoch möglich, in einem Unternehmen als Praktikant zu arbeiten, weil dort beispielsweise nur Deutsch gesprochen wird. Allerdings muss gesagt werden, dass man vergleichsweise schlechte Aussichten hat, wenn man der spanischen Sprache nicht mächtig ist. Die meisten Unternehmen setzen sogar relativ gute Sprachkenntnisse voraus, weshalb diese auch schnell zur Eintrittkarte werden. Wer kein so gutes Spanisch spricht, sollte sich überlegen, vorher Kurse zu besuchen bzw. intensiv an seinen Fremdsprachenkenntnissen zu arbeiten.