Tipps um ein Praktikum in Mediengestaltung zu finden

In Sachen Mediengestaltung ist ein Praktikum enorm wichtig. Hier erfahren Interessenten, wie man gute Praktikumsstellen finden und sich bewerben kann.

Das Thema Mediengestaltung hat in den vergangenen Jahren einen enormen Zuwachs an Aufmerksamkeit erfahren. Zunehmend mehr junge Menschen interessieren sich für diese vielseitige Branche. Die Zeiten, in denen die Leute als bloße Programmierer, Grafiker oder Designer arbeiten wollten, sind mehr oder weniger vorbei. Das Ziel ist eine Mischung aus allem, um noch kreativer arbeiten zu können und gleichzeitig bessere Jobchancen zu haben.

Wer in dieser Branche durchstarten möchte, braucht vor allem eine gute Ausbildung. Diese sollte auch mindestens ein Praktikum umfassen. Beim späteren Bewerben ist es enorm wichtig, Praktikumserfahrung vorweisen zu können: Bewerber, die interessante Praktika aus der Medienbranche aufweisen können, haben zweifelsohne die besseren Jobaussichten.

Geeignete Praktikumsstellen finden

Bevor es mit dem Praktikum in Mediengestaltung losgehen kann, muss man natürlich erst einmal einen Praktikumsplatz finden. Dies ist eine Aufgabe, die von den einzelnen Studenten ganz unterschiedlich angegangen wird. Einige Leute ziehen es vor, online nach entsprechenden Stellenanzeigen zu suchen, andere setzen sich lieber direkt mit potentiellen Arbeitgebern in Verbindung. Wie am Ende verfahren wird, ist im Grunde eine Sache des persönlichen Geschmacks.

Wer sich erst einmal einen Überblick verschaffen möchte, sollte auf das Internet setzen und Praktikumsbörsen durchsuchen. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe an Jobbörsen, auf denen ausschließlich Praktikantenstellen ausgeschrieben sind. Da im Hinblick auf die Anzahl und der Attraktivität der einzelnen Praktikumsstellen zum Teil große Unterschiede geben können, sollte man sich am besten erst einmal auf mehreren Praktikumsbörsen umsehen, bevor man anschließend mit der endgültigen Suche beginnt.

Aber auch die Möglichkeit, sich direkt mit Unternehmen aus der Medienbranche in Verbindung zu setzen, ist in Ordnung. Sollte es beispielsweise ein paar Unternehmen geben, für die man besonders gerne arbeiten würde, bietet es sich natürlich an, direkt auf deren Webseiten nach Stellenanzeigen für Praktikanten zu suchen. Oder man ruft direkt in der Personalabteilung an und erkundigt sich nach den Möglichkeiten. Denn nur weil keine Praktikantenstellen ausgeschrieben sind, bedeutet dies noch lange nicht, dass keine Praktika absolviert werden können.

Auf das Praktikum in Mediengestaltung richtig bewerben

Bei der Bewerbung für ein Mediengestaltungspraktikum sind ein paar Besonderheiten zu beachten. Grundsätzlich sollte eine Bewerbung so aufgebaut sein, wie man es in anderen Bereichen und Branchen ebenfalls macht. Doch gerade im Bereich der Mediengestaltung ist es so, dass Bewerber einige Joker ausspielen können. Dies gilt besonders für die Präsentation eigener Projekte und Arbeiten. Wer beispielsweise eine eigene Website betreibt oder richtige Unternehmenskunden betreut, sollte dies ruhig mitteilen. Wer auf gute Referenzen verweisen kann, befindet sich klar im Vorteil. Allerdings muss auch tatsächlich von Referenzen die Rede sein: Schlechte Arbeiten sollte man besser nicht präsentieren, denn sonst katapultiert man sich womöglich ganz schnell in das Aus.

Was die weiteren Unterlagen der Praktikumsbewerbung betrifft, so gelten die üblichen Regeln. Aus dem Anschreiben muss klar hervorgehen, weshalb ein Bewerber der geeignete Kandidat für das Unternehmen ist und der Lebenslauf sollte lückenlos sein und außerdem ein paar interessante Stationen aufweisen. Eine separate Bewerbung über Social Networks wäre natürlich auch möglich, allerdings kommt es da auf das jeweilige Unternehmen an. Die klassische Onlinebewerbung (per Email) ist bei einem Mediengestaltung Praktikum im Regelfall die beste Variante.