Wie Sie ein Motivationsschreiben fürs Praktikum anfertigen

Wenn die Bewerbung für ein Praktikum ein Motivationsschreiben beinhalten soll, ist dies nicht schlimm. Hier steht, weil das Dokument geschrieben wird.

Nicht immer ist eine Bewerbung in kürze erstellt. Es gibt Unternehmen, die vergleichsweise hohe Anforderungen stellen und den Bewerbern einiges abverlangen. Mittlerweile gilt dies sogar für den Bereich der Praktika. Wer in bestimmten Branchen ein Praktikum absolvieren möchte, muss die Bewerbung äußerst professionell angehen, weil die Chancen auf den Erhalt einer Praktikumsstelle ganz schnell gegen Null tendieren.

Typische Bereiche sind beispielsweise Investment Banking oder Unternehmensberatung. Die Unternehmen haben hohe Erwartungen an ihre Praktikanten, weshalb nur die besten Kandidaten ausgewählt werden. Dementsprechend kann es vorkommen, dass die Bewerbungsunterlagen auch ein Motivationsschreiben umfassen müssen. Dieses Dokument wird nicht grundlos gefordert: Etliche Bewerber scheitern an der Erstellung.

Wo die Schwierigkeiten liegen

Dass so viele Bewerber an diese Stück Papier bzw. am entsprechenden Text scheitern, hat einen simplen Grund: Viele Leute wissen schlichtweg nicht, was sie schreiben sollen. Außerdem sind die Formulierungen ein großes Problem. Im Gegensatz zu Bewerbungsdokumenten wie Lebenslauf und Anschreiben stößt man im Internet auf deutlich weniger vorlagen, wodurch es wiederum schwieriger wird, Texte zu übernehmen. Stattdessen gilt es selbst die passenden Formulierungen und Textpassagen zu finden.

Genau dies ist im Wesentlichen auch der Grund, weshalb einige Unternehmen darauf bestehen, dass sich selbst Praktikanten mit einem Motivationsschreiben bewerben. An diesem Dokument wird nämlich schnell ersichtlich, wie es um die Fähigkeiten der Bewerber bestellt ist. Wer bereits am Praktikumsmotivationsschreiben scheitert, hat in der jeweiligen Branche meist nichts verloren.

Das Motivationsschreiben fürs Praktikum verfassen

Dennoch ist es im Grunde relativ einfach, ein solches Dokument anzufertigen. Der Aufwand ist längst nicht so groß, wie viele Bewerber annehmen. Man muss sich nur Gedanken machen bzw. sich mit einigen Fragen intensiv beschäftigen und diese im Schreiben aufgreifen. Wer sich 20 Minuten Zeit nimmt und bewusst über dieses Thema nachdenkt, hat im Grunde die halbe Miete.

Hingegen im Internet nach Mustern, Beispielen und Vorlagen für ein Motivationsschreiben zu suchen, bringt letztlich nicht viel. Es fängt schon damit an, dass die Mustermotivationsschreiben ganz andere Bereiche ansprechen oder nicht auf den Bewerber zugeschnitten sind. Außerdem sind die Formulierungen auch nicht unbedingt gut. Deshalb ist es besser, diese Zeit nicht zu vergeuden, sondern lieber den eigenen Kopf zu benutzen.

Letzten Endes geht es darum, dem Anbieter des Praktikantenplatzes klar zu machen, dass man der richtige Kandidat ist. Dies geschieht unter anderem, indem man triftige Gründe nennt, weshalb man für das jeweilige Unternehmen arbeiten bzw. dort ein Praktikum absolvieren möchte. Diese Gründe gilt es sich genau zu überlegen und dann entsprechend zu profitieren.

Natürlich kann man nicht einfach schreiben, dass man bei einem namhaften Unternehmen unterkommen möchte. Es gilt sich mit dem Unternehmen bzw. dessen Geschäftsfeldern und Geschichte zu beschäftigen. Am besten greift man zwei bis drei Punkte auf, die man konkret benennt. Den Rest bezieht man ganz auf sich selbst. Es gilt klar zu machen, dass man etwas lernen möchte. Die Frage ist natürlich, was man lernen möchte. Welche Punkte man konkret anführt, hängt wiederum davon ab, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist. So ist es beispielsweise möglich, das Thema Fachkompetenz anzuschneiden. Gerade wenn es sich nicht um das erste Praktikum handelt und man vorhandenes Wissen ausbauen kann, ist dies ein guter Punkt. Aber auch Gründe, wie beispielsweise der Einblick oder die Branche, das Sammeln von Erfahrung im internationalen Bereich etc. können im Bewerbungstext aufgeführt werden.