Wie ein freiwilliges soziales Jahr der Karriere hilft

Ein freiwilliges soziales Jahr zu machen, kann sich richtig lohnen. Ein toller Einblick in soziale Berufe und die Aufwertung des Lebenslaufs warten.

Nach Beendigung der Schulzeit wissen viele junge Menschen nicht genau, welchen beruflichen Weg sie künftig gehen sollen. Die Berufsorientierung fällt ihnen schwer, weshalb es umso interessanter sein kann, sich für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu entscheiden. Leider wird diese Möglichkeit häufig unterschätzt, dabei hat sie eine ganze Menge zu bieten und kann für die eigene Karriere richtig förderlich sein.

Das FSJ ist in der Tat sehr interessant. Es bietet jungen Menschen, die ihre Schulpflicht erfüllt haben, die Chance, Einblick in soziale Berufe zu erlangen und gleichzeitig Gutes zu tun, indem sie anderen Menschen helfen. Diese Zeit gilt insgeheim als sehr lehrreich, sodass es einem nach Beendigung des Zeitraums meist sehr viel leichter fällt, eine Berufsentscheidung zu treffen.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass man diesen Weg nicht nur gehen kann, wenn man sich für soziale Berufe interessiert. Selbst wenn man im Grunde schon weiß, dass später ein ganz anderer beruflicher Weg eingeschlagen wird, kann sich das FSJ lohnen: Man gewinnt tiefe Einblicke, die unter anderem auch dabei helfen, persönliche Reife zu entwickeln, was einen generell stärkt.

Soziale Berufe besser kennen lernen

Den Einblick, den man als FSJler oder FSJlerin während eines freiwilligen sozialen Jahres erlangen kann, ist nicht zu unterschätzen. Natürlich kommt es immer darauf an, in welchem Sozialbereich man arbeiten möchte. Letztlich ist es jedoch fast immer so, dass man ganz eng mit vielen Menschen zusammen arbeitet und deshalb auch eine Menge lernen kann.

Falls man mit dem Gedanken spielt, später im sozialen Bereich arbeiten zu wollen, ist es natürlich umso wichtiger, sich konkrete Gedanken über den Job zu machen. Im Vordergrund steht die Auswahl eines Trägers, bei welchem man ideal untergebracht ist. Das Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten ist nämlich enorm groß. Der Sozialbereich ist nicht zu unterschätzen, weshalb eine gezielte Auswahl des Betriebs oder der Einrichtung umso wichtiger ist.

Je konkreter die eigenen Vorstellungen hinsichtlich des späteren Berufs sind, desto leichter fällt es einem natürlich, einen geeigneten Träger zu finden und sich dort zu bewerben. Wichtig ist, dass man die Bewerbung rechtzeitig angeht und man sich dabei Mühe gibt. Am besten ist es, sich frühzeitig über die Möglichkeiten und Voraussetzungen zu informieren.

Bewerbung für ein freiwilliges soziales Jahr

Die Bewerbung für ein FSJ läuft im Grunde ab, wie alle anderen Bewerbungen auch. Es gilt einen Träger zu suchen, bei welchem man arbeiten möchte. Wie schon erwähnt wurde, gibt es viele Einrichtungen, die in Frage kommen. Am besten fordert man weitere Informationen bei Verbänden an, um sich einen Überblick zu verschaffen. Anschließend sucht man die Träger heraus, die einem am meisten zusagen.

Bevor man eine Bewerbung schreibt, setzt man sich am besten telefonisch mit den verantwortlichen Personen in Verbindung. Man sollte in Erfahrung bringen, ob eine Bewerbung noch möglich ist und falls ja, bis wann sie eingereicht sein sollte. Es ist gut, gleich mehrerer dieser Telefonate zu führen, damit man weitere Informationen einholen kann und später keine Zeit verliert. Sich nur bei einer Stelle zu bewerben, ist meistens weniger gut, denn sollte es nicht klappen, ist möglicherweise viel Zeit verloren.

Was zu beachten ist

Sollte man ein freiwilliges soziales Jahr als Wehrersatzdienst bzw. als Alternative zum Zivildienst ableisten wollen, gilt es sich mit der Thematik intensiv zu beschäftigen. Es ist wichtig, sich über eine Anerkennung zu vergewissern, damit man tatsächlich nicht eingezogen wird. Außerdem gilt es die Mindestdauer zu berücksichtigen.

Ein ähnlich wichtiges Thema ist die Vergütung. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die Bezahlung je nach Träger ganz unterschiedlich ausfallen kann. Auch hier lohnt es sich, zu vergleichen. Allerdings sollte die Bezahlung niemals an erster Stelle stehen. Vorrangig geht es darum, anderen zu helfen und außerdem zu lernen.