Für den Freiwilligendienst gute Stellen finden

Freiwilligendienst im Ausland zu machen, kann für die eigene Karriere sehr förderlich sein. Man kann anderen Menschen helfen und eine Menge lernen.

Nach dem Abitur sind viele junge Menschen erst einmal verunsichert. Sie wissen nicht, ob sie gleich mit dem Studium beginnen oder erst noch etwas anderes machen sollen. Vor allem die Freiwilligenarbeit im Ausland hat es vielen Personen angetan: Sie möchten etwas von der Welt sehen und gleichzeitig Gutes tun. Dementsprechend wird über diese Möglichkeit ernsthaft nachgedacht.

Grundsätzlich ist es eine gute Entscheidung, diesen Weg zu gehen und auf den Freiwilligendienst zu setzen. Immer mehr junge Menschen gehen den Weg und sind hinterher froh, sich so entschieden zu haben. Schließlich profitieren viele Leute davon und auch für sich selbst können die Arbeitskräfte eine Menge tun. Denn gerade im Hinblick auf den Lebenslauf und die spätere Karriere kann ein solcher Arbeitsdienst eine Menge wert sein.

Menschen oder der Umwelt im Ausland helfen

Es gibt so viel, was man im Ausland tun kann. Nach wie vor wird in zahlreichen Regionen Entwicklungshilfe geleistet. Vor allem im sozialen Bereich finden sich ganz viele Stellenangebote für junge Menschen wieder. Sie erhalten die Möglichkeit, ein paar Monate lang im Ausland zu arbeiten und somit aktiv zur Entwicklung der Gastländer beizutragen.

Wer sich eher für Umweltthemen interessiert, sollte darüber nachdenken, seine Arbeit im Umweltbereich zu leisten. Es existiert eine Vielzahl an Projekten, bei denen es um den Umweltschutz geht. Die Auswahl an Möglichkeiten hat gerade im ökologischen Bereich sehr stark zugenommen. Daher ist es überhaupt kein Problem, sich einzubringen.

Das richtige Gastland wählen

Wo bzw. in welchem Land man seinen Freiwilligendienst machen will, bleibt einem im Endeffekt selbst überlassen. Bei der Auswahl sollte natürlich berücksichtigt werden, dass die Entfernungen teilweise ganz enorm sind und deshalb nicht urplötzlich eine Rückkehr nach Deutschland erfolgen kann. Zwar kann man die meisten Arbeiten relativ schnell abbrechen (was aber eigentlich nicht angedacht ist), aber dennoch kann es unter Umständen einige Wochen dauern, bis man zurück nach Deutschland kehren kann.

Ein wichtiges Thema sind auch die Fremdsprachenkenntnisse. Grundsätzlich sollte man ein Gastland wählen, dessen Landessprache man zumindest in grundlegenden Zügen beherrscht oder in welchem eine der Fremdsprachen, die man selbst beherrscht, verbreitet ist. Gerade mit der englischen Sprache kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten: In den meisten englischsprachigen Ländern wird kein Dienst für Freiwilligenarbeit angeboten. Vor allem in Afrika stößt man auf Länder, in denen man im Bereich der Entwicklungshilfe oder im Umweltschutz arbeiten und dabei auf Englisch kommunizieren kann. Dasselbe gilt auch für Indien.

Im Fokus der meisten Angebote stehen Südamerika und Lateinamerika. Dort zu arbeiten hat natürlich ebenfalls einen gewissen Reiz, jedoch sollte man über solide Grundkenntnisse der spanischen Sprache verfügen.

Stellen für den Freiwilligendienst finden

Bevor es mit dem Auslandsaufenthalt losgehen kann, muss man natürlich erst einmal eine Stelle finden und sich darauf bewerben. Generell gilt, dass diese Aufgabe gar nicht so schwierig ist. Es gibt zahlreiche Organisationen, die sich fortlaufend auf der Suche nach freiwilligen Helfern und Arbeitskräften befinden.

Allerdings gilt es bei der Auswahl der Anbieter sehr vorsichtig zu sein. Vor allem namhafte Hilfsorganisationen sind eine gute Anlaufstelle, weil dort professionell gearbeitet wird und man außerdem mit einer zuverlässigen Betreuung rechnen kann. Bei kommerziellen Anbietern bzw. Agenturen gilt es aufzupassen. Denn eigentlich sollte es so sein, dass man kostenfrei ins Ausland reisen kann und dort Unterkunft sowie Verpflegung gestellt werden. Bei den Agenturangeboten ist dies unter Umständen anders: Teilweise muss man sogar dafür bezahlen, dass man in das Ausland reisen und dort seinen Freiwilligendienst verrichten kann. So sollte es natürlich nicht sein.