Freiwilligenarbeit für die eigene Erfahrung machen

Es ist gut, Freiwilligenarbeit zu machen. Im Freiwilligendienst im Ausland kann man eine Menge lernen und somit auch den eigenen Lebenslauf aufbessern.

Wenn die Schulzeit beendet ist, will nicht jeder gleich mit dem Studium beginnen. Zunehmend mehr Abiturienten denken darüber nach, erst einmal für ein paar Wochen oder sogar Monate in das Ausland zu gehen und dort zu arbeiten. Vor allem das Thema Entwicklungshilfe hat es vielen jungen Menschen angetan: Auf diese Weise können sie ferne Länder bereisen und somit eine Menge Erfahrung sammeln.

Es ist eine gute Sache, Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten. Immerhin bietet sich die Chance, viel zu bewegen. In zahlreichen Ländern können die Menschen jede Hilfe gebrauchen. Soziale Unterstützung oder auch der Umweltschutz sind wichtige Themen geworden. Wer sich engagieren möchte, ist deshalb mit einer solchen Arbeit gut beraten.

Freiwilligendienst hilft auch der Karriere

Gleich aus mehrfacher Sicht ist es gut, freiwillig in einem Gastland zu arbeiten und dort soziale oder ökologische Unterstützung anzubieten. Die Länder bzw. die Menschen vor Ort oder auch die Tiere und Umwelt profitieren von dieser Form der Arbeit. Und auch man selbst kann einen großen Nutzen aus der Arbeit ziehen.

Was den eigenen Nutzen betrifft, so sprechen gleich mehrere Punkte dafür. Da wäre zunächst einmal das Thema Auslandserfahrung. Bei solch einer Arbeit ist man intensiv eingebunden, sodass man in den unmittelbaren Kontakt mit fremden Sprachen und Kulturen gelangt. Gerade um die Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern, ist die Freiwilligenarbeit eine sehr gute Wahl. Sprachreisen mögen zwar komfortabler sein, aber dafür kosten sie mehr und man erlebt nicht so viel.

Außerdem machen sich Auslandsaufenthalte im Lebenslauf ungemein gut. Wer es in der Wirtschaft weit bringen bzw. richtig Karriere machen will, sollte über diese Form des Auslandaufenthalts unbedingt nachdenken. Entwicklungshilfe und Sozialarbeit im Ausland machen einen sehr guten Eindruck, selbst wenn man später in einem ganz anderen Bereich arbeiten möchte.

Welche Länder in Frage kommen

Den meisten Interessenten, die ernsthaft darüber nachdenken, eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen, um dort zu arbeiten, stellen sich schnell die Frage, welches Gastland für sie in Frage kommt. Diesbezüglich ist anzumerken, dass sehr viele Möglichkeiten bestehen. Besonders Südamerika bzw. Lateinamerika ist ein gefragtes Ziel. Dort stößt man auf zahlreiche Entwicklungsprojekte, an denen man sich vor Ort beteiligen kann. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass dort vor allem Spanisch gesprochen wird. Sollte man seine Englischkenntnisse verbessern wollen, ist es unter Umständen besser, sich auf Afrika oder Indien zu konzentrieren.

Im Endeffekt ist die Auswahl sehr groß. Es gibt unzählige Länder, in denen man Hilfe leisten kann. Man muss sich im Endeffekt nur ausführlich informieren. Wichtig ist natürlich, dass man mit seinem Englisch, Französisch oder Spanisch auch wirklich im Ausland behaupten kann. Grundkenntnisse der jeweiligen Landessprache sollten auf jeden Fall vorhanden sein.

Bei Freiwilligenarbeit auf die richtige Organisation setzen

Wer freiwillig im Ausland arbeiten möchte, muss sich nicht nur auf ein bestimmtes Gastland festlegen, sondern auch ein interessantes Projekt finden. Dies gestaltet sich glücklicherweise gar nicht so schwierig. Schließlich gibt es unzählige Organisationen, die in diesem Bereich tätig sind. Allerdings muss im selben Atemzug gesagt werden, dass die einzelnen Anbieter ganz unterschiedlich sein können. Eine gezielte Auswahl ist unverzichtbar.

Auf der einen Seite gibt es Hilfsorganisationen, die klassische Entwicklungsarbeit oder Hilfsarbeit im Ausland durchführen. Auf der anderen Seite finden sich Unternehmen wieder, die Schüler und Studenten in das Ausland vermitteln. Hierbei handelt es sich vorrangig um Agenturen, die sich für ihre Arbeit bezahlen lassen.

Generell ist es besser, auf Hilfsorganisationen zu setzen. Zwar fehlt der Aspekt des Urlaubs dann meist vollständig, aber es kann mit einer vollständigen Kostenübernahme gerechnet werden. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung werden im Regelfall getragen. Außerdem macht es sich im Lebenslauf gut, wenn man für eine namhafte Organisation gearbeitet hat. Die Agenturen verlangen hingegen Geld, weshalb man sich genau überlegen sollte, ob dieser Weg der richtige ist. Wenn man schon seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt, sollte man dafür nicht auch noch bezahlen müssen. Im Prinzip ist solch eine Variante nur dann interessant, wenn man nur für einen relativ kurzen Zeitraum im Ausland arbeiten möchte und beispielsweise auch noch andere Programmpunkte, wie Sprachkurse und Reisen bzw. Exkursionen angedacht sind.