Weshalb ein freiwillig ökologisches Jahr so sinnvoll ist

Auch der Karriere tut ein freiwillig ökologisches Jahr richtig gut. Der Lebenslauf wird aufgewertet, wodurch man bei der Jobsuche bessere Chancen hat.

Das freiwillig soziale Jahr (FSJ) erfreut sich einer immens großen Beliebtheit. Es gibt immer mehr junge Menschen, die nach Beendigung ihrer Schulzeit die Entscheidung treffen, sich sozial zu engagieren und somit einigen Menschen zu helfen. Natürlich geht es dabei auch um den Einblick in die Berufswelt: Wer im sozialen Bereich arbeitet, kann eine Menge lernen und über die Arbeitswelt erfahren.

Eine ganz ähnliche Möglichkeit ist das freiwillig ökologische Jahr (FÖJ), das vom Prinzip her genau gleich aufgebaut ist, nur dass sich die Arbeit nicht im sozialen, sondern im ökologischen Bereich abspielt. Es geht darum, sich ökologisch zu engagieren bzw. Umwelt und Natur zu helfen. Auch dieser Bereich ist mittlerweile sehr gefragt: Viele Schüler und Abiturienten stellen sich heutzutage die Frage, was sie tun können, um in diesem Bereich zu arbeiten.

Organisationen bieten eine gute Beratung

Genau genommen ist es gar nicht so schwierig, in diesem Bereich durchzustarten. Wer ein freiwilliges ökologisches Jahr machen will, hat im Grunde sehr viele Möglichkeiten. Es gibt inzwischen eine relativ große Anzahl an Organisationen, die sich ständig auf der Suche nach jungen Arbeitskräften befinden.

Die einzelnen Organisationen (vor allem Naturschutzorganisationen) sind zum Teil in ganz unterschiedlichen Bereichen des Umweltschutzes und Naturschutzes tätig. Deshalb kann allen Interessenten nur dazu geraten werden, sich erst einmal in aller Ruhe einen Überblick zu verschaffen. Am besten setzt man sich mit verschiedenen Trägerorganisationen in Verbindung, um mehr über deren Tätigkeitsfelder sowie die Jobmöglichkeiten zu erfahren. Diese Zeit sollte man sich schon nehmen, damit man später in einem Bereich arbeiten kann, der einem wirklich gefällt bzw. wo man auf einiges lernen kann.

Freiwillig ökologisches Jahr im Ausland machen

Es ist festzustellen, dass es immer mehr junge Menschen gibt, die für eine Weile im Ausland leben bzw. Auslandserfahrung sammeln möchten. Ein Auslandsjahr kann auch via FÖJ bzw. das freiwillige ökologische Jahr absolviert werden, wobei anzumerken ist, dass es in diesem Bereich nicht ganz so viele Organisationen gibt. Zwar besteht eine gewisse Auswahl, aber letztlich ist es so, dass man sich schon ziemlich genau umsehen muss.

Ein ebenfalls sehr wichtiger Punkt ist die Bewerbung. Vor allem wenn man im Ausland arbeiten möchte ist es wichtig, sich frühzeitig zu bewerben. Oftmals müssen die Bewerbungen schon mehrere Monate vorher eingehen, damit die Trägerorganisation entsprechende Vorbereitungen treffen kann. Daher ist es umso wichtiger, sich möglichst bald über die Bewerbungsfristen zu informieren und sich dann zu bewerben, damit man pünktlich durchstarten kann.

Übrigens machen sich ein Auslandsaufenthalt sowie das ökologische Engagement im Allgemeinen sehr gut. Im Lebenslauf kann man mit solch einer Station häufig punkten. Zwar wird dem FÖJ häufig nachgesagt, dass man ohne Bezahlung oder nur mit geringer Bezahlung auskommen muss, aber dafür ist die Anstrengung später von umso größerem Nutzen. Wer sich freiwillig engagiert, kann bei vielen Arbeitgebern punkten.