Wie man ein gutes Ferienpraktikum organisieren kann

Ein Ferienpraktikum muss man erst einmal finden. Hier wird verraten, was Schüler und auch Studenten tun können, um gute Praktikumsstellen zu finden.

Mittlerweile wird auch immer mehr Schülern bewusst, dass es empfehlenswert ist, erste Praktika bereits während der Schulzeit abzuleisten. Im Hinblick auf die späteren Chancen bei einer Bewerbung kann erste Berufserfahrung von Vorteil sein. Aber auch wenn es darum geht, mit einem Studium zu beginnen, wird unter Umständen vorausgesetzt, dass bereits ein Praktikum abgeleistet wurde.

An den meisten Schulen ist es heutzutage üblich, dass die Schüler ohnehin ein Praktikum, das so genannte Schülerpraktikum, ableisten müssen. Doch meistens erstreckt sich ein solches Schulpraktikum häufig nur über den Zeitraum von wenigen Tagen, was am Ende nicht ausreichend ist. Gerade wenn es um die Bewerbung um einen Studienplatz geht, muss häufig ein längerer Zeitraum nachgewiesen werden. Deshalb steht für viele Schüler fest, die Sommerferien für das Praktikum nutzen zu wollen.

Die Sommerferien sind für Praktika ideal

Im Großen und Ganzen ist es eine gute Idee, die Sommerferien bzw. diesen langen Zeitraum zu nutzen und ein Ferienpraktikum abzuleisten. Der Vorteil besteht vor allem darin, mehr Zeit zu haben. Dementsprechend ist es möglich, dass die erbrachte Leistung später von einer Hochschule anerkannt wird und somit das Studium schnell begonnen werden kann.

Doch bevor man ein Unternehmen aufsuchen und dort als Praktikant arbeiten kann, gilt es erst einmal einen Praktikumsplatz zu finden. Diese Aufgabe ist jedoch gar nicht immer so leicht zu meistern. Viele Schüler und Abiturienten müssen zugeben, dass es ihnen nicht leicht fällt, an entsprechenden Praktikumsstellen zu gelangen.

Mit Eigeninitiative zum Ferienpraktikum

Manchmal kommt es vor, dass Schulen oder auch einzelner Lehrer den Schülern helfen. Doch gerade beim Ferienpraktikum ist dies meist nur selten der Fall, weil das Praktikum außerhalb der Schulzeit abgeleistet wird. Deshalb ist es gerade in diesem Bereich üblich, dass Schüler ihr Praktikum selbst organisieren müssen.

Den meisten Schülern fällt es natürlich enorm schwer, eine Praktikantenstelle zu finden. Aber im Grunde braucht man überhaupt keine Angst zu haben. Am besten überlegt man sich, wo bzw. bei welchen Unternehmen man gerne als Praktikant arbeiten möchte. Wichtig ist, dass man eine ausreichend lange Liste erstellt. Denn leider sind Absagen bei Schülerpraktika keine Seltenheit, was zumeist daran liegt, dass den Betrieben schlichtweg die Erfahrung fehlt.

Daher ist es gut, mit einer relativ langen Liste zu starten. Man kontaktiert die Unternehmen am besten direkt per Telefon. Man lässt sich zur Personalabteilung durchstellen und anschließend stellt man sich kurz vor. Man spricht an, dass man ein Ferienpraktikum ableisten möchte. Wenn man ausreichend viele Unternehmen kontaktiert, wird man Erfolg haben. Von Vorteil ist es natürlich, wenn die Eltern helfen können und beispielsweise einige Kontakte zur Verfügung stehen. Alles in allem geht es jedoch darum, bei möglichst vielen Unternehmen gezielt anzufragen und sich nicht entmutigen zu lassen. Außerdem ist es natürlich wichtig, sich möglichst früh zu melden. Ein paar Wochen oder besser Monate, sollte man den Unternehmen an Vorlaufzeit schon lassen.