Ein bezahltes Praktikum gezielt auswählen und bewerben

Wer ein bezahltes Praktikum machen will, sollte sich gezielte bei Unternehmen bewerben, die für Praktika eine garantierte Entlohnung zu bieten haben.

Bei einem Praktikum geht es in erster Linie darum, Einblick in den Beruf zu bekommen und ggf. auch erste Kontakte zu sammeln, damit man es bei einem späteren Einstieg in die Branche leichter hat. Sofern man diese Zeile während eines Studienpraktikums erreicht, ist das schon einmal eine gute Sache.

Allerdings gibt es einige Studenten, denen dies nicht genug ist. Sie möchten auch eine Bezahlung haben. Doch leider werden nicht alle Praktikumsplätze vergütet. Besonders heutzutage kommt es immer häufiger vor, dass Unternehmen keine Praktikumsvergütung bezahlen. Es ist nun einmal so, dass Praktikanten in einigen Betrieben bzw. sogar Branchen als günstige Arbeitskräfte betrachtet werden.

Bezahlte Praktika sind durchaus zu bekommen

Einige Studierende legen jedoch einen großen Wert auf die Vergütung ihrer Praktika. Teilweise haben die Praktikanten sogar gar keine andere Wahl: Wer seinen Lebensunterhalt alleine bestreiten muss, ist auf ein bezahltes Praktikum regelrecht angewiesen: Ein zusätzlicher Nebenjob kann unter Umständen nicht gestemmt werden.

Im Prinzip ist es auch kein Problem, ein Praktikum zu machen, bei welchem eine Bezahlung winkt. Relativ viele Praktikumsplätze werden vergütet. Dementsprechend ist es nur wichtig, sich genau auf derartige Praktikumsstellen zu bewerben und dann natürlich zu hoffen, dass man den Job bekommt.

Welche Löhne und Gehälter bezahlt werden

Wie hoch die Bezahlung im Praktikum ausfällt, hängt ganz davon ab, welche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber getroffen wird. Eine Faustregel gibt es leider nicht. Je nach Branche und Vereinbarung werden ganz unterschiedliche Praktikantengehälter und Löhne bezahlt. Allerdings kann eines gesagt werden: Je höher die Qualifikation des Praktikanten ist und je anspruchsvoller die Aufgaben sind, desto höher fällt üblicherweise auch die Vergütung aus.

Die meisten Unternehmen machen es sich bei der Abrechnung vergleichsweise leicht, indem sie Pauschalvergütungen vereinbaren. Meist arbeiten Praktikanten auf 400 Euro Basis. Dies ist eine durchschnittliche Entlohnung: Einige Praktikanten verdienen mehr, andere weniger.

Ein besonderes Thema sind Praktika, die im Ausland absolviert werden. Bei einem Auslandspraktikum wird unter Umständen ein höheres Einkommen vorausgesetzt, damit der Auslandsaufenthalt aus finanzieller Sicht überhaupt realisierbar ist. Schließlich gilt es eine Wohnung zu unterhalten und die gesamten Lebenshaltungskosten zu tragen - unter Umständen bleibt die Wohnung in Deutschland sogar bestehen. Ob eine solch hohe Praktikumsbezahlung gewährleistet ist, hängt aber stets vom Unternehmen ab.

Auch ein unbezahltes Praktikum kann sich lohnen

Wer Stellen für ein bezahltes Praktikum sucht, muss letztlich den regulären Weg gehen und sich auf Jobbörsen bzw. Praktikumsbörsen im Internet umsehen. Häufig ist den Stellenanzeigen direkt zu entnehmen, ob eine Vergütung bezahlt wird oder nicht.

Der Vollständigkeit halber ist zu ergänzen, dass auch ein unbezahltes Praktikum in Ordnung sein kann. Wer zum Beispiel die Chance erhält, im Ausland bei einem namhaften Unternehmen unterzukommen, kann damit seinen Lebenslauf maßgeblich aufwerten bzw. diesen um eine eindrucksvolle Position ergänzend. Sofern es aus finanzieller Sicht möglich ist, kann es sich daher ggf. sogar lohnen, ein Praktikum auch dann anzutreten, wenn es nicht bezahlt ist.