Als Schüler das richtige Austauschjahr wählen

Beim Austauschjahr sollte alles stimmen. Nur ein guter Schüleraustausch stellt sicher, dass man stressfrei lernen und positive Erfahrungen sammeln kann.

Selbst wenn man Fremdsprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch im Leistungskurs belegt hat, muss es um die Fremdsprachenkenntnisse nicht sehr gut bestellt sein. Das Problem besteht darin, dass der Schulunterricht nicht tief genug geht. Wer eine Fremdsprache richtig erlernen möchte, sollte in Ausland gehen. Für so manchen Abiturienten steht daher fest, dass er oder sie nach der Schule ein Austauschjahr machen will. Per Schüleraustausch soll noch einmal eine Schule im Ausland besucht werden, damit man dort an seinen Sprachkenntnissen arbeiten kann.

Alles in allem ist es eine gute Idee, diesen Weg zu gehen. Wer ein ganzes Jahr für einen Schüleraustausch investiert, kann während dieses Zeitraums eine Menge lernen. Im Regelfall kehrt man mit exzellenten Sprachkenntnissen zurück: Man kann die jeweilige Landessprache fließend sprechen, was im Hinblick auf die spätere Karriere zweifelsfrei von Vorteil ist. Sollte man beispielsweise während des späteren Studiums ein Auslandssemester machen oder ein Auslandspraktikum absolvieren wollen, befindet man sich aufgrund der gemachten Erfahrungen im Vorteil.

Das Austauschjahr nach dem Abitur machen

Viele Schüler fragen sich, wann der beste Zeitpunkt gekommen ist, um solch ein Projekt anzugehen. So manchem Schüler käme es natürlich gelegen, bereits während der Schulzeit einen Auslandsaufenthalt zu machen. Doch meist ist dies relativ schwierig, weil unklar ist, ob man bei der Rückkehr einfach so weiter machen kann - womöglich hat man wichtigen Unterrichtsstoff aufgrund unterschiedlicher Lehrpläne verpasst.

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, einen Schulaufenthalt im Ausland erst nach dem Abitur bzw. nach Beendigung der Schule anzugehen. Den eigenen Abschluss hat man bereits in der Tasche und zugleich ist man schon älter. Diese hierdurch gewonnene Reife macht sich auf jeden Fall bezahlt, denn ein ganzes Jahr auf einer ausländischen Schule durchzuhalten, ist gar nicht immer so leicht. Grundsätzlich gilt: Je älter man ist, desto eher empfiehlt sich ein Schüleraustausch. Außerdem verfügt man über bessere Grundkenntnisse in Englisch bzw. der jeweils anvisierten Fremdsprache, was keinesfalls von Nachteil ist.

Für den Schüleraustausch das richtige Land wählen

Was die Frage nach dem Austauschland betrifft, so kommt es ganz darauf an, an welchen Fremdsprachenkenntnissen man arbeiten möchte und welche kulturellen Interessen bestehen. Wer beispielsweise Spanisch lernen möchte, geht logischerweise nach Spanien oder Südamerika. Um Französisch zu lernen bietet es sich an, den Auslandsaufenthalt in Frankreich oder Kanada anzugehen. Geht es um die Englischkenntnisse, so stehen zahlreiche Möglichkeiten offen. Vor allem England bzw. Großbritannien ist aufgrund der kurzen Entfernung sehr gefragt, aber auch Australien, Kanada und Neuseeland gelten als gefragte Länder.

Vor allem die kulturellen Aspekte sowie das Schulsystem sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Dasselbe gilt für die Kosten. Wer nach Australien oder Neuseeland reist, um dort ein Schuljahr zu verbringen, sollte über eine gute gefüllte Kasse verfügen. Schon die Kosten für die Anreise sind nicht unbedingt günstig.

In diesem Zusammenhang ist auch auf das Thema Visum zu verweisen. Ob man nun zur Schule gehen oder studieren möchte: Ohne gültiges Visum ist ein Austauschjahr nicht so leicht möglich. Wer innerhalb der EU bleibt, hat es vergleichsweise leicht. Ansonsten gilt es im Vorfeld zu prüfen, welche konkreten Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit man das richtige Visum erhält.

Was bei Organisationen und Vermittlungen zu beachten ist

Theoretisch ist es denkbar, ein Austauschjahr selbst vorzubereiten. Wer eine passende Schule sowie die zugehörige Unterkunft findet, muss sich nur noch um die Anreise und das Visum kümmern. Alles in allem hält sich der Aufwand in Grenzen, weshalb eine solche Vorbereitung durchaus selbst angegangen werden kann. Allerdings müssen viele Schüler und Eltern zugeben, dass sie sich trotzdem nicht wohl dabei fühlen, diese Aufgaben selbst anzugehen. Häufig wird es vorgezogen, den Schüleraustausch über eine Organisation oder Vermittlung anzugehen.

Es gibt zahlreiche Austauschorganisationen und Vermittler, weshalb es im Grunde nicht schwierig ist, fündig zu werden. Allerdings ist zu berücksichtige, dass Leistungen und Kosten enorm schwanken können. Es ist ratsam, bewusst mehrere Angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Wer gut vergleicht, kann bares Geld sparen und gleichzeitig von einer optimalen Betreuung profitieren. Im Übrigen sollte man diesen Punkt nicht unterschätzen: Die Kosten für einen Schüleraustausch liegen bei einigen Anbietern sehr hoch - und bei einem Rücktritt oder einer vorzeitigen Beendigung wird oftmals keine Erstattung geleistet. Damit man diesbezüglich abgesichert ist, darf eine gezielte Auswahl nicht fehlen.