Wie man ein gutes Auslandspraktikum findet

Ein Auslandspraktikum bessert den Lebenslauf spürbar auf. Hier steht, wie es einem gelingt, Praktikumsplätze bei tollen Unternehmen im Ausland zu finden.

Wer während seiner Studienzeit keine Praktika absolviert, hat es bei der späteren Jobsuche nicht unbedingt leicht. Denn heutzutage ist es üblich, dass Studenten in Unternehmen oder Organisationen gehen und dort praktische Erfahrung für den Beruf sammeln und außerdem an anderen Fertigkeiten arbeiten. Deshalb steht glücklicherweise auch für die meisten Studierenden fest, dass sie ein Praktikum absolvieren möchten.

Doch im Grunde kommt man mit einem klassischen Inlandspraktikum nicht mehr weit. Im Allgemeinen gilt, dass es Auslandspraktikum nicht schadet bzw. dieses den Lebenslauf ordentlich aufwerten kann und somit auch die Jobchancen verbessert. Daher ist es empfehlenswert, ruhig diesen Weg zu gehen und ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Zwar ist es nicht immer leicht, ein solches Vorhaben in die Wege zu leiten, doch am Ende macht sich der Aufwand bezahlt.

Was Auslandspraktika zu bieten haben

Es hat seine Gründe, weshalb Bewerber, die über entsprechende Auslandserfahrung verfügen, die besseren Jobchancen haben. Unternehmen bzw. potentielle Arbeitgeber sind sich der Tatsache bewusst, dass diese Bewerber eine Menge geleistet bzw. nicht davor zurückgescheut haben, im Ausland zu arbeiten. Der hiermit verbundene Aufwand ist auf gar keinen Fall zu unterschätzen: Als Praktikant mag man es im Ausland zwar nicht immer leicht haben, aber dafür wissen die Unternehmen dies zu würdigen.

Aber es geht nicht nur um eine gute Station im Lebenslauf. Es ist tatsächlich so, dass Studenten im Ausland eine Menge lernen können. Schon allein der Kontakt mit einer anderen Kultur ist nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt die Möglichkeit, sehr gut an den eigenen Fremdsprachenkenntnissen zu arbeiten. Schon allein aus diesem Grund empfiehlt es sich, Auslandspraktika zu leisten. Damit ist gemeint, dass es nicht nur ein Praktikum sein muss. Wer mehrere Praktika im Ausland ableistet, lernt umso mehr. Ob ein Praktikum bezahlt oder unbezahlt ist, sollte übrigens nicht den Ausschlag geben. Allein die Erfahrung zählt. Sollte es eine Bezahlung geben, ist dies natürlich umso besser.

Für das Auslandspraktikum einen Praktikumsplatz finden

Wie bereits erwähnt wurde, muss es einem (ganz egal ob als Schüler, Student oder Absolvent) erst einmal gelingen, einen Praktikumsplatz zu finden. Diese Aufgabe ist nicht zu unterschätzen, weil es vergleichsweise selten vorkommt, dass Unternehmen explizit im Ausland nach Bewerbern für Praktikumsstellen suchen. Folglich ist viel Eigeninitiative angesagt, um sein Ziel zu erreichen.

Im Wesentlichen gibt es drei Möglichkeiten, um sein Ziel zu erreichen. Wer studiert, sollte sich an den Jobboards bzw. Aushängen in der Hochschule umsehen. Dort stößt man immer wieder auf Ausschreibungen von Unternehmen, die sich auf der Suche nach Praktikanten und studentischen Mitarbeitern befinden. Teilweise findet man dort auch Jobangebote bzw. Praktikantenstellen, die sich auf das Ausland beziehen.

Sofern man auf derartige Anzeigen blicken kann, gilt es die Möglichkeiten zu nutzen. Diese Unternehmen haben meist schon Erfahrung damit, Praktikanten aus Deutschland aufzunehmen, weshalb die Prozesse gut eingespielt sind. Wenn man Glück hat, braucht man sich noch nicht einmal auf Wohnungssuche im Ausland begeben. Daher sind diese Praktikumsangebote immer eine sehr gute Wahl.

Praktikumsplätze selber suchen

Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit, sich selbst auf die Suche nach einem Praktikumsplatz im Ausland zu begeben. Generell ist es ratsam, sich auf Jobbörsen im Web umzusehen. Mittlerweile gibt es einige empfehlenswerte Praktikumsbörsen, auf denen man auch Angebote für ein Auslandspraktikum findet. Ansonsten gilt es sich zu überlegen, in welchen Ländern und bei welchen Unternehmen man gerne arbeiten würde. Dann kontaktiert man die Unternehmen einfach direkt. Diese Vorgehensweise mag zwar nicht jedermann liegen, doch gerade wenn es darum geht, Praktikumsplätze bei sehr namhaften Firmen zu finden, ist dies eine gute Wahl.

Zu guter Letzt ist noch die Möglichkeit gegeben, auf eine Praktikumsvermittlung zu setzen. Sofern man sich für einen guten Anbieter entscheidet, kann im Grunde nicht viel schief gehen. Wenn beispielsweise die Hochschule ein Pflichtpraktikum im Ausland vorschreibt und man selbst nicht fündig wird, kann dies der letzte Ausweg sein. Allerdings sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass Kosten anfallen. Außerdem ist das Praktikum im Regelfall unbezahlt. Daher sollte man einen Praktikumsvermittler stets als letzten Ausweg sehen. Selbst eine Praktikantenstelle zu organisieren, ist die bessere Wahl.