Auslandsjahr richtig planen und den Lebenslauf aufwerten

Der eigenen Karriere tut ein Auslandsjahr richtig gut. Allerdings will der Aufenthalt im Ausland gut vorbereitet sein, damit man einen hohen Nutzen erzielt.

Früher war es etwas ganz Besonderes, wenn Schüler oder Studenten die Entscheidung getroffen haben, eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen. Wer ein Auslandspraktikum absolviert oder an einer ausländischen Hochschule studiert hat, stach deutlich aus der breiten Masse hervor. Mit solch einem Lebenslauf konnte man es weit bringen bzw. hatte man bei der späteren Jobsuche gute Chancen.

Im Grunde ist dies auch heutzutage noch so. Allerdings gilt es sich der Tatsache bewusst zu sein, dass es zunehmend mehr junge Menschen gibt, die ein Auslandsjahr absolvieren möchte. So gesehen ist es gar nicht mehr so etwas Besonderes, diesen Weg zu gehen. Dennoch gilt er als ratsam, da es immer noch genügend Schüler und Studenten gibt, die sich einen Auslandsaufenthalt gar nicht zutrauen.

Auslandsaufenthalte lassen sich leichter realisieren

Genau betrachtet ist es sogar leichter geworden, im Ausland unterzukommen und ein Praktikum in einem Unternehmen zu absolvieren oder ein Jahr lang an einer Hochschule zu studieren. Weil immer mehr Leute diesen Weg gehen, haben sich deutlich mehr Möglichkeiten aufgetan. Unternehmen, Universitäten und sogar Schulen haben längst reagiert. Die Prozesse wurden stark vereinfacht, sodass eine schnelle und unkomplizierte Aufnahme möglich ist.

Ob die Dinge am Ende tatsächlich so gut laufen, hängt natürlich davon ab, welches Land man aufsuchen möchte und welche Aktivitäten für das Auslandsjahr vorgesehen sind. Diesbezüglich ist anzumerken, dass vor allem die Planung wichtig ist. Je besser man sich im Vorfeld informiert und dann vorbereitet, desto leichter wird man es haben.

Das Auslandsjahr richtig planen

Im Endeffekt ist es so, dass ein Jahresaufenthalt im Ausland auf ganz unterschiedliche Art und Weise angegangen werden kann. Wie schon angeschnitten wurde, ist es zum Beispiel möglich, Praktika abzuleisten oder an einer Universität zu studieren. Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Wie man genau verfährt, hängt ganz davon auf, welche Voraussetzungen man mitbringt und welche Ziele verfolgt werden.

Im Allgemeinen gilt: Man sollte den bestmöglichen Weg gehen. Wer beispielsweise schon studiert, sollte im Ausland entweder studieren oder ein Praktikum machen. Ein Auslandspraktikum, das bei einem namhaften Unternehmen gemacht wurde, wertet den Lebenslauf zweifelsohne auf. Wer ein oder zwei Auslandssemester an einer Hochschule absolviert, trifft ebenfalls eine gute Entscheidung. Ein solches Studium macht sich im Rahmen einer späteren Bewerbung ebenfalls sehr gut.

Alternativen zu Studium und Praktikum

Aber es gibt auch noch ganz andere Möglichkeiten, die besonders für jüngere Menschen, wie beispielsweise Schüler und Abiturienten interessant sind. Typische Beispiele sind das freiwillige sozial Jahr (FSJ) oder das freiwillige ökologische Jahr. Beide Maßnahmen erlauben es eine, ins Ausland zu gehen und dort Erfahrungen in ausgewählten Einrichtungen zu sammeln. Gerade die Ableistung der Programme im Ausland ist sehr interessant, weil zusätzliche Fremdsprachenkenntnisse erlangt werden können sowie der Einblick in andere Kulturen.

Ein ganz andere und ebenfalls gute Möglichkeit ist ein Jahr als Au-Pair zu arbeiten. Auch hier ist es möglich, gute Einblicke in andere Kulturen zu erlangen und gleichzeitig eine Menge zu lernen. Allerdings sollte man sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, ob diese Art von Arbeit zu einem passt.

Das richtige Land wählen

Natürlich kommt es auch stets darauf an, welches Land gewählt wird. Generell empfiehlt es sich, auf ein Land zu setzen, in welchem Englisch die Amtssprache ist. Großbritannien, die USA, Australien, Kanada und natürlich Neuseeland sind erstklassige Adressen, wenn es um Auslandsaufenthalte für Schüler und Studenten geht. Dort kann die englische Sprache gut erlernt werden und zudem ist es relativ leicht, in diesen Ländern unterzukommen bzw. an entsprechenden Programmen (Praktikumsprogramme, Austauschprogramme etc.) teilzunehmen.

Exotische Länder sind natürlich ebenfalls möglich. Eine solche Wahl bietet sich an, wenn man ganz bestimmte Vorstellungen hat und beispielsweise ein Jahr in Afrika verbringen möchte. Allerdings sind entsprechende Programme nicht immer ganz so leicht zu finden. Hier ist es zumeist erforderlich, selbst sehr stark aktiv zu werden, um denen Austausch oder einen Studienaufenthalt zu organisieren.