Wie der Vermittlungsgutschein bei der Jobsuche helfen kann

Ohne Vermittlungsgutschein kann die Jobsuche in einigen Branchen schwierig werden. Es lohnt sich, den VGS bei der Agentur für Arbeit zu beantragen.

Unternehmen sind bei der Personalauswahl sehr vorsichtig. Vor allem wenn es um die Einstellung von Hilfskräften geht, wird immer häufiger auf Personalvermittler zurückgegriffen. Diese Entwicklung hat einen relativ simplen Grund: Die Arbeitgeber haben mit einer Vielzahl an Arbeitskräften schlechte Erfahrungen gemacht und wünschen sich daher eine Vorauswahl. Es sollen möglichst nur Mitarbeiter eingestellt werden, die als verlässlich gelten.

Personalvermittlungen übernehmen genau diese Arbeit. Sie sehen sich auf dem Arbeitsmarkt nach geeigneten Arbeitskräften um. Wer bei einem solchen Vermittler punktet bzw. dort einen guten Eindruck macht, wird unter Umständen schnell vermittelt und hat somit einen neuen Job. Allerdings arbeiten die Vermittler nicht umsonst: Auch Sie müssen Geld verdienen. Daher gibt es inzwischen Arbeitsvermittlungen, die sich von den Arbeitssuchenden bezahlen lassen. Weil diese jedoch häufig nicht über die finanziellen Mittel verfügen, wurde der Vermittlungsgutschein (VGS) eingeführt.

Wie der Vermittlungsgutschein funktioniert

Dieser Gutschein basiert auf einem vergleichsweise simplen Prinzip. Er bietet einem Arbeitslosen die Chance, sich mit einem Arbeitsvermittler in Verbindung zu setzen. Sollte es dem Jobvermittler gelingen, den Jobsuchenden unterzubringen bzw. diesem einen Job zu vermitteln, werden die Kosten von der Agentur für Arbeit übernommen.

Dieses Konzept ist mittlerweile einige Jahre alt und scheint sich bewährt zu haben. Viele Arbeitssuchende haben es auf diesem Weg geschafft, wieder in die Jobwelt einzutreten und ihr Einkommen selbst zu verdienen. Aus diesem Grund wird das Konzept auch fortgesetzt, wobei anzumerken ist, dass es immer wieder zu Missverständnissen kommt, da zahlreiche Punkte zu berücksichtigen sind.

Die Voraussetzungen werden schnell zur Hürde

Eines der größten Probleme besteht darin, dass Vermittlungsgutscheine (übrigens ganz ähnlich wie auch Bildungsgutscheine) nicht an jedermann vergeben werden. Die Interessenten müssen eine ganze Reihe an Voraussetzungen erfüllen, damit das Arbeitsamt bzw. die Agentur für Arbeit einer Gutscheinvergabe zustimmt. Da es sich hierbei um eine Vielzahl an Voraussetzungen handelt, kann allen Interessenten nur der Ratschlag erteilt werden, sich direkt mit der Agentur für Arbeit in Verbindung zu setzen und sich dort beraten zu lassen. Im Gespräch wird meistens sehr schnell deutlich, welche konkreten Möglichkeiten bestehen.

Auf die richtigen Arbeitsvermittler setzen

Wer einen VGS erhält, kann allerdings nicht damit rechnen, dass er oder sie tatsächlich einen Job erhält. Schließlich gilt es noch einen guten Arbeitsvermittler zu finden. Dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen: Die Anzahl der Vermittler ist groß, doch nicht alle machen einen guten Job. Daher ist es umso wichtiger, sich über die einzelnen Jobvermittlungen genau zu informieren, damit man am Ende mit einem Anbieter zusammenarbeitet, der einen guten Job macht und man als Arbeitsloser somit tatsächlich die Chance hat, möglichst bald wieder Arbeit zu haben.