Zielsicher und schnell die Fachhochschulreife nachholen

Wer die Fachhochschulreife nachholen möchte, hat viele Möglichkeiten. Die Kosten für die Weiterbildung können dabei sogar relativ niedrig sein.

Das Abitur nachzumachen ist ein Traum vieler Menschen. Häufig stecken sie mitten im Berufsleben und stellen fest, dass sie mit Abitur bzw. der Hochschulreife ganz andere Möglichkeiten hätten. Viele wären sogar dazu bereit, ein richtiges Studium zu beginnen. Doch weil sie das Abi nicht gemacht haben, müssen sie erst einmal den entsprechenden Schulabschluss nachmachen.

Nun ist es so, dass sich das Abi nicht von heute auf morgen nachmachen lässt. Auf dem ersten Bildungsweg gilt es meistens drei, teilweise auch nur zwei Jahre an Zeit zu investieren. Dies ist eine Menge Zeit, zumal es auf dem zweiten Bildungsweg (wenn man seinen Abschluss berufsbegleitend nachholen möchte) sogar noch länger dauern kann, bis man sein Ziel erreicht hat.

Deshalb denken viele Interessenten darüber nach, nicht das Abitur, sondern die Fachhochschulreife anzustreben. Das Ziel ist es, eine Fachhochschule besuchen zu können. Hierzu benötigt man nicht die klassische Hochschulreife. Die fachgebundene Hochschulreife, die auch als Fachabitur oder Fachhochschulreife bezeichnet wird, berechtigt ebenfalls zum Studium an einer Fachhochschule. Zumal man nicht nur den Bachelor Abschluss machen kann. Wer einen guten Abschluss an der Hochschule macht, kann später immer noch einen Master Abschluss anstreben.

Fachhochschulreife nachholen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten

Wie bereits angerissen wurde, kann auch der zweite Bildungsweg beschritten werden, wenn man die Fachhochschulreife nachholen möchte. Meistens kommt sogar nur diese Variante in Betracht, weil die Personen weiterhin berufstätig sein möchten. Es wird versucht, berufsbegleitend den Schulabschluss nachzumachen, damit weiterhin Geld verdient bzw. ein Einkommen erzielt werden kann.

Wer diesen Weg beschreiten möchte, kann zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Eine Variante ist der Besuch einer Abendschule. Alles in allem ist es eine gute Idee, ein Abendgymnasium zu besuchen. Immerhin besteht der Vorteil darin, regelmäßig den Unterricht (meist abends oder auch an den Wochenenden) besuchen zu müssen, wodurch man automatisch lernt. Es gestaltet sich vergleichsweise leicht, sich auf die Klassenarbeiten und Klausuren vorzubereiten. Außerdem kann der angestrebte Schulabschluss relativ schnell erlangt werden.

Allerdings kann oder möchte nicht jeder eine Abendschule besuchen. Die Alternative besteht darin, sich zu einem Fernkurs anzumelden. Die Auswahl im Bereich der Fernkurse ist mittlerweile sehr groß. Man stößt auf sehr viele Angebote, weshalb es nicht schwer fallen dürfte, einen geeigneten Anbieter für Fernkurse oder Fernlehrgänge zu finden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine weiterführende Schule zu besuchen. Weil jedoch klassischer Schulunterricht besucht werden muss bzw. der Schulbesuch in Vollzeit stattfindet, kommt diese Variante meist nur für jüngere Menschen in Frage.

Die Kosten können sehr unterschiedlich bemessen sein

Ob man sich nun bei einer Abendschule anmeldet oder einen Fernlehrgang absolviert: Wer die Fachhochschulreife nachholen möchte, muss dafür bezahlen. Auf dem zweiten Bildungsweg entstehen Kosten. Jedoch sollte man sich vor den Kosten nicht fürchten. Sofern die Weiterbildungseinrichtung gezielt ausgewählt wird, kann man die Fachhochschulreife nachmachen, ohne viel Geld bezahlen zu müssen. Die Schulgebühren liegen im Rahmen und können daher von fast jedermann problemlos getragen werden. Außerdem ist es bei vielen Schulen und Einrichtungen üblich, dass in monatlichen und somit niedrigen Gebühren bezahlt wird.

Die Kosten können übrigens häufig von der Steuer abgesetzt werden. Wer berufstätig ist, kann von dieser Möglichkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit Gebrauch machen. Wie es um die Absetzbarkeit konkret bestellt ist, hängt allerdings vom jeweiligen Einzelfall ab.