Das richtige Outfit beim Vorstellungsgespräch tragen

Die meisten Bewerber, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, sind ungemein aufgeregt. In Ratgebern bekommt man häufig zu lesen, dass man nicht aufgeregt zu sein braucht: Wer sich gut vorbereitet, hat überhaupt nichts zu befürchten.

Obwohl diese Aussage sehr verallgemeinert klingt, trifft sie voll und ganz zu. Wenn man zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird, ist dies immer ein gutes Zeichen - schließlich zeigt ein potentieller Arbeitgeber echtes Interesse. Somit stehen die Karten schon einmal sehr gut, im Prinzip geht es nur noch darum, im Gespräch zu überzeugen.

Bei der Sache mit dem Überzeugen kommt es auf mehrere Dinge an. Ein ganz wesentlicher Punkt ist das Auftreten: Es gilt sich im Gespräch von der richtigen Seite zu zeigen. Kenntnisse über das Unternehmen, Fachwissen und Kommunikationsfertigkeiten sind gefragt. Wer auf dieser Ebene überzeugt, hat den Job so gut wie sicher.

Allerdings kommt es immer wieder vor, dass sich gute Bewerber aufgrund anderer Dinge selbst aus dem Rennen werfen. Im Gespräch geht es nicht nur darum, inhaltlich zu überzeugen. Ebenso der Eindruck zählt. Um genau zu sein, ist der Eindruck sogar besonders wichtig. Es ist nun einmal so, dass der erste Eindruck zählt. Wer es gleich zu Beginn des Gesprächs verbockt, hat ungemein schlechte Karten.

Hinsichtlich des Eindrucks gilt es über die Bedeutung des Auftretens und der Kleidung Bescheid zu wissen. Gerade Studenten haben immer wieder Schwierigkeiten damit, die Balance zu finden. Einige Unternehmen sind bei Studenten und Absolventen zwar nachsichtig, aber einem gewissen Anspruch muss das Bewerber-Outfit am Ende doch gerecht werden. Daher ist es prinzipiell empfehlenswert, auf einen Business-Dresscode zu setzen. Frauen sollten im Business-Kostüm erscheinen, Männer im Anzug.

Beim Outftis ist zu berücksichtigen, dass das ganze Erscheinungsbild überzeugen muss. Es ist beispielsweise nicht gut, auf eine Kombination aus Anzug und Sneakern zu setzen. Männer sollten unbedingt dunkle Lederschuhe tragen, Frauen liegen mit Pumps genau richtig. Sofern das Bewerbungsgespräch im Winter stattfindet, sind Schuhe, die über die Knöchel reichen, eine akzeptable Alternative.

Junge Menschen, die sich beim Zusammenstellung ihrer Bewerbungsbekleidung schwer tun, sollten nicht vor einer Typberatung zurückscheuen. Es lohnt sich, dieses Geld einmalig zu investieren. Wer sich vom Profi beraten lässt, weiß hinterher genau, welche Kleidungsstücke und vor allem auch welche Farben ungemein gut passen und wovon man besser die Finger lässt. Von solchen Ratschlägen kann man sein ganzes Leben lang profitieren.