Keine Angst vor Aufenthalten im Ausland

Noch nie zuvor war es für Bewerber so wichtig, möglichst viele Zusatzqualifikationen aufzuweisen. Besonders wichtig ist die Beherrschung von mindestens einer Fremdsprache geworden, vor allem Englisch wird in immer mehr Berufen zwingend vorausgesetzt. Doch richtiges Englisch lernt man nicht in der Schule, weil die Unterrichtseinheiten zu kurz und nicht intensiv genug sind. Wer seine Englischkenntnisse verbessern möchte, geht am besten in das Ausland.

Nun ist es allerdings so, dass zahlreiche junge Menschen hiervor zurückschrecken. Im Prinzip macht es keinen Unterschied, ob Schüler oder Student: Das Interesse an Aufenthalten im Ausland ist zwar vorhanden, doch meist sind sich die jungen Menschen sehr unsicher und gehen am Ende doch nicht. Dies ist wiederum sehr schade, denn der Nutzen entsprechender Aufenthalte ist ungemein groß.

Letztlich geht es einzig und allein darum, die eigenen Ängste zu überwinden und sich tatsächlich in das Ausland zu begeben. Entsprechende Aufenthalte zu organisieren ist im Übrigen gar nicht so schwer, wie viele Personen vermuten. Studenten (bei Schülern sind es meisten die Eltern) müssen nur aktiv werden und sich auf die Suche nach guten Möglichkeiten begeben.

Bei Schülern bietet es sich beispielsweise an, sie bei Austauschprogrammen anzumelden, sie in Sprachcamps zu entsenden oder sogar bei Schulen im Ausland anzumelden. Studenten können Sprachkurse ebenfalls nutzen, haben aber auch die Möglichkeit, sich bei Unternehmen oder Behörden zu bewerben, um Praktika abzuleisten. Schlussendlich ist das Spektrum an Möglichkeiten sehr groß, es gilt nur aktiv zu werden.

Zumal es leichter als je zuvor ist, Kontakte herzustellen. Die meisten Unternehmen, Organisationen und Veranstalter stellen zahlreiche Informationen direkt online zur Verfügung. Des Weiteren stellt es meist überhaupt kein Problem dar, kurz per Email anzufragen und sich beispielsweise zu erkundigen, ob und wie man an entsprechenden Auslandsprogrammen teilnehmen kann.

Aufschieben ist übrigens keine gute Idee. Vor allem Studenten sagen sich häufig, dass sie dieses Mal noch ein Praktikum im Inland machen und sich dann beim nächsten Mal auf die Suche nach einem Auslandspraktikum begeben. Allerdings läuft man hierbei schnell Gefahr, dass man am Ende überhaupt keinen Aufenthalt im Ausland hat. Besser man geht die Sache direkt an, denn letztlich kann man davon nur profitieren.