Welche Karrieremöglichkeiten der MBA tatsächlich bietet

Es gibt kaum einen Studiengang, der so viel von sich reden macht wie der MBA. Viele Berufstätige sowie auch Studierende denken darüber nach, eine solches Aufbaustudium zu absolvieren, um dadurch ihre beruflichen Möglichkeiten zu verbessern. Aber gewisse Zweifel bleiben: ein MBA Studium kostet zusätzliche Zeit und vor allem auch Geld. Da kommt schnell die Frage auf, ob der Aufwand überhaupt gerechtfertigt ist.

Die Vorzüge eines MBA hängen vor allem davon ab, in welcher augenblicklichen Position man sich befindet und welche Karriereziele verfolgt werden. Nachfolgend werden drei unterschiedliche Ausgangssituation und die jeweilige Bedeutung des MBA vorgestellt.

Karriere im bestehenden Unternehmen machen

Es gibt Berufstätige, die auf der Karriereleiter ihres Unternehmens endlich vorankommen oder auch schneller vorankommen möchten. Hierbei kann der MBA eine große Hilfe sein, besonders in großen und internationalen Möglichkeiten. Es ist tatsächlich so, dass viele Berufstätige durch das Aufbaustudium die Chance erhalten, ihre Fähigkeiten zu erweitern und vor allem ihr Profil zu schärfen, um somit den Aufstieg zu schaffen. Prinzipiell ist das Management-Studium hierbei eine große Hilfe. Zumal es auch dann hilft, wenn die Beförderung ausbleibt: Dann hilft der MBA dabei, eine gute Stelle in einem anderen Unternehmen zu finden.

Wechsel in ein anderes Unternehmen

Sich vom aktuellen Arbeitgeber zu trennen, gestaltet sich gar nicht immer so leicht. Bevor eine Kündigung ausgesprochen werden kann, gilt es erst einmal einen anderen Job zu finden. Wenn Bewerbungen nicht zünden, ist ein MBA Studium oft von Nutzen. Es hilft einem dabei, den eigenen Lebenslauf aufzuwerten, Einblick in andere Branchen zu erlangen und das eigene Netzwerk zu erweitern. Die meisten MBA Studenten fallen übrigens in diese Kategorie: Sobald sie ihren Abschluss haben, wechseln sie das Unternehmen. Das eigentliche Studium wird meist in Teilzeit absolviert.

MBA für einen besseren Berufseinstieg

Einige Menschen machen den MBA direkt im Anschluss an ihr erstes Studium. Vom zweiten Studienabschluss versprechen sie sich bessere Möglichkeiten in Sachen Berufseinstieg. Generell geht diese Rechnung auf: Ein MBA öffnet bei vielen Unternehmen die Türen, unter anderem auch zu guten Trainee-Programmen. Ohne entsprechenden Abschluss wird man bei manchen Unternehmen bzw. je nach Branche und gewünschtem Job gar nicht erst zum Bewerbungsgespräch eingeladen.

Allerdings birgt diese Variante auch gewisse Nachteile. Es fängt bereits damit an, dass einige Universitäten bei ihren MBA Programmen mehrere Jahre Berufserfahrung voraussetzen. Außerdem wird der Karriereschub des MBA gleich zu Beginn des Berufslebens aufgebraucht. Die Möglichkeit, den Studienabschluss für einen späteren Karriereschub zu nutzen, gibt es dann nicht mehr.