Wie ein tabellarischer Lebenslauf einfach erstellt wird

Mit und ohne Vorlage kann ein tabellarischer Lebenslauf sicher angefertigt werden. Der Aufbau ist simpel und man kann eigentlich nicht viel falsch machen.

Nicht nur das Anschreiben bereitet Bewerbern immer wieder Probleme. Beim Lebenslauf handelt es sich um ein Bewerbungsdokument, bei welchem es im Endeffekt nicht viel anders aussieht. Viele Leute tun sich äußerst schwer damit, diese wichtige Unterlage zu erstellen. Dabei ist es gar nicht so schwierig, Lebensläufe zu erzeugen - man muss nur wissen, wie es funktioniert.

An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass es zwei verschiedene Varianten gibt. Zum einen gibt es den ausführlichen Lebenslauf, zum anderen den tabellarischen. Es ist üblich, sich für die zweite Lebenslaufvariante zu entscheiden, was einen ganz simplen Grund hat: Die ausführliche Version wird vollständig in Text verfasst. Es werden alle bisherigen Berufsstationen aufgezählt und erläutert. Doch kaum ein Personaler möchte derart lange Unterlagen noch lesen. Tabellarische Lebensläufe sind wesentlich kompakter: Sie zeigen alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Deshalb ist es auch so einfach, dieses Dokument zu erstellen.

Tabellarischer Lebenslauf: Dies ist der richtige Aufbau

Das Kernstück ist der tabellarische Aufbau. Viele Bewerber sind deshalb der Meinung, sie müssten am Computer bzw. in ihrer Textverarbeitung extra Tabellen für das Dokument anlegen. Dabei geht es viel einfacher: Mit einfachen Tab-Stops bzw. Abständen zwischen den beiden Spalten geht es auch.

Auf der linken Seite legt man die einzelnen Abschnitte an. Wichtig ist eine sinnvolle Gliederung. Erst einmal kommen die wichtigsten Daten, die über den Bewerber informieren. Hier geht es beispielsweise um den Namen, das Alter und den aktuellen Wohnort. Anschließend folgen grundlegende Informationen über Schulbildung und ggf. das Studium. Danach folgen die wirklich interessanten Abschnitte: Es wird dargestellt, welche beruflichen Stationen man durchlaufen hat bzw. welche Leistungen erbracht wurden.

Während auf der linken Seite nur die passenden Überbegriff stehen, finden sich auf der rechten Seite die entsprechenden Informationen wieder. Es ist gut, die rechte Spalte deutlich breiter zu halten, damit mehr Platz zur Verfügung steht. So lässt sich die Fläche besser ausnutzen und außerdem lässt sich der tabellarische Lebenslauf besser lesen. In der Reihenfolge geht man natürlich chronologisch vor. Schüler und Studenten führen am besten die letzten bzw. aktuellen Stationen zuletzt auf, weil sie noch nicht so viel zu schreiben haben. Wer schon länger berufstätig ist und viele Stationen aufführen muss, verfährt besser umgekehrt: Oben wird über die aktuellen Tätigkeiten berichtet. Weil diese chronologische Reihenfolge eingehalten werden sollte, spricht man auch vom chronologischen Lebenslauf.

Bei Lebenslaufvorlagen immer aufpassen

Da es vielen Jobsuchenden so schwer fällt, entsprechende Bewerbungsdokumente selbst zu erstellen, greifen sie häufig auf Lebenslaufmuster oder Vorlagen zurück, die sie als Beispiele im Internet gefunden haben. Allerdings gilt es hier aufzupassen: Kopieren ist überhaupt nicht gut. Die meisten Personaler merken dies sofort und außerdem ist davon auszugehen, dass tausende andere Bewerber dieselben Bewerbungsvorlagen nutzen. Deshalb lässt man besser die Finger davon. Sinnvoller ist es, diese Dokumente lediglich zur Orientierung bzw. als Inspiration zu nutzen. Gerade im Hinblick auf die Gliederung kann dies von Vorteil sein.

Außerdem ist es von Vorteil, wenn man sich geprüfte Vorlagen beschafft. Online sind so viele schlechte Bewerbungen zu finden, dass man besser vorsichtig sein sollte. Da ist es besser, auf erstklassige Beispiel-Lebensläufe und Formulierungen zurückzugreifen, die man in Bewerbungsbüchern findet. Natürlich sind diese Bücher nicht kostenlos, aber dafür ist die Qualität auch eine ganz andere.