Wie man ein Motivationsschreiben für die Bewerbung verfasst

Erfahren Sie, wie man ein Motivationsschreiben bzw. den Letter of Motivation am besten verfasst und wie man an die Erstellung des Dokuments vorgeht.

Manche Hochschulen und Arbeitgeber verlangen neben den typischen Bewerbungsunterlagen, wie zum Beispiel Anschreiben und Lebenslauf, auch ein so genanntes Motivationsschreiben. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Dokument, mit welchem die meisten Bewerber Schwierigkeiten haben. Es ist nicht nur so, dass es ihnen schwer fällt solch ein Schreiben zu erstellen - nein meist wissen sie noch nicht einmal wissen, um welche Art von Dokument es sich bei einem Motivationsschreiben überhaupt handelt.

Dabei ist es gar nicht so schwer, einen so genannten Motivationletter zu schreiben. Letztendlich muss man sich einfach nur ausreichend Zeit nehmen und sich durchbeißen. Es kommt vor allem darauf an, die späteren Inhalte genau festzulegen und entsprechend gut zu strukturieren - dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Was die Inhalte eines Letter of Motivation betrifft, so hat man als Bewerber einen relativ großen Spielraum. Es gibt weder eine klare Definition für ein Motivationsschreiben, noch gibt es eindeutige Vorgaben - im Gegensatz zum klassischen Bewerbungsanschreiben, wo sich eine gewisse Struktur durchgesetzt hat. Somit kann man die Gestaltung relativ frei angehen. Es gibt keine Inhalte die unbedingt aufgeführt werden müssen – stattdessen entscheidet man selbst, wie und mit welchen Argumenten man sich in ein positives Licht rücken möchte.

Allerdings soll das nicht heißen, das man einen fünfseitigen Aufsatz darüber verfassen sollte, warum man der beste und einzig Richtige Bewerber für diese Position ist. Vielmehr wollen die Unternehmen sehen, welche Ziele man in seinem Leben hat und ob sich diese wie ein roter Faden durch das Leben ziehen. Stellen Sie sich selbst die Frage, warum habe ich zum Beispiel dieses Studium gewählt, welche Gründe habe ich jetzt mich auf diese Position zu bewerben und auch wo sehe ich mich in ein paar Jahren? Sie müssen keine Angst haben wenn Sie zum Beispiel Ihr erstes Studium abgebrochen haben - nehmen Sie diesen Punkt mit in Ihr Schreiben auf und erläutern wie wichtig es war diese Erfahrung zu machen. Versuchen Sie nichts zu verschweigen, denn spätestens beim lesen Ihres Lebenslaufs wird es der Personalverantwortlich sowieso erfahren. Also nutzen Sie die Möglichkeit und räumen Sie eventuelle Hürden schon durch Ihr Motivationsschreiben aus dem Weg.

Egal was Sie schreiben denken Sie daran Ihre Stärken und Qualifikationen zu nennen und versuchen Sie sich positiv zu präsentieren. Zeigen Sie dass Sie sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt und entsprechend viel Zeit und Arbeit investiert haben.

Was die formellen Dinge eines Motivationsschreibens angeht, sollte man beachten, dass man nicht mehr als zwei Seiten schreibt, aber auch nicht weniger als eine. Wie bereits erwähnt gibt es keine wirklichen Vorgaben was den Letter of Motivation betrifft, aber es ist empfehlenswert wie auch bei einem normalen Bewerbungsschreiben alle Kontaktdaten mit anzugeben. Das Schreiben selbst, heften Sie ganz normal in die Bewerbungsmappe. Wir hoffen, dass wir Ihnen ein wenig helfen konnten und können nur noch einen letzten Ratschlag geben: Versuchen Sie es einfach und Sie werden sehen, dass es gar nicht so schwer ist ein gutes Motivationsschreiben zu erarbeiten!