Über die interne Stellenbesetzung zum neuen Job

Die interne Stellenbesetzung bietet viele Chancen. Beim Bewerben gilt es jedoch die zahlreichen Fallstricke zu beachten, die existieren können.

Wenn es um die Besetzung bestimmter Stellen innerhalb des Unternehmens geht, ist es häufig am besten, jemanden aus den eigenen Reihen zu wählen. Zunehmend mehr Personalchefs treffen diese Entscheidung: Die interne Stellenbesetzung erfreut sich einer steigenden Beliebtheit, was im Grunde nicht verwundert - schließlich bringt sich für das Unternehmen gleich mehrere Vorteile mit sich.

Auf welche Weise derartige Stellen ausgeschrieben werden, ist von Unternehmen zu Unternehmen ganz unterschiedlich. Die meisten Betriebe setzen inzwischen auf das Intranet: Es gibt eigene Stellenbörsen, auf denen sich die Mitarbeiter umsehen können. Besonders in größeren Unternehmen sind derartige Stellenmärkte relativ stark verbreitet.

Die interne Bewerbung richtig angehen

Wer im eigenen Unternehmen auf eine Stellenanzeige stößt, die einen persönlich anspricht, gilt es sich die Frage zu stellen, ob eine Bewerbung sinnvoll ist. Sollte einem die Jobmöglichkeit zusagen, geht es darum, sich zu bewerben. Hierbei handelt es sich um einen Prozess, den es korrekt anzugehen gilt. Es gibt mehrere Stolperfallen, die unter Umständen zum ernsthaften Problem werden.

Es kann bereits damit losgehen, dass der unmittelbar Vorgesetzte nicht begeistert ist. Wer gehen möchte, fällt womöglich in Ungnade. Dann gilt es sich zu überlegen, ob man die Bewerbung überhaupt öffentlich bzw. unter den Kollegen bekannt geben möchte. Sollte es nämlich nicht klappen, steht man womöglich vor einem größeren Problem.

Bei der internen Stellenbesetzung auf direkten Kontakt setzen

Ebenso stellt sich die Frage, wie man sich am besten bewirbt. Eine der besten Möglichkeiten besteht darin, direkt zum Telefonhörer zu greifen und sich vorzustellen. Am besten ist es natürlich, wenn man den Ansprechpartner bereits kennt. Im Idealfall vereinbart man einen Termin, damit man sich zusammensetzen und die Möglichkeiten besprechen kann. Unter Umständen ist das Erstellen einer umfangreichen Bewerbung dann schon gar nicht mehr erforderlich. Richtig gut ist es natürlich, wenn sich eine höher gestellte Führungskraft einsetzt und den Wechsel unterstützt.

Anders sieht es natürlich aus, wenn sich die Ansprechpartner gar nicht am selben Standort befinden. In solchen Fällen bietet es sich aber trotzdem an, erst einmal zu telefonieren und weitere Informationen einzuholen. In großen Konzernen ist es auch möglich, dass die Bewerbung für den internen Jobwechsel sogar elektronisch eingereicht werden muss. Hier ist es natürlich am schwierigsten, sich aus der Masse hervor zu tun und gegen andere Kollegen durchzusetzen. Deshalb ist es gerade dann umso besser, wenn man jemanden kennt, der ein gutes Wort einlegen kann.