Die interne Bewerbung richtig angehen

Eine interne Bewerbung muss nicht verwirren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um sich intern zu bewerben und somit die Position im Unternehmen zu wechseln.

Heutzutage kommt es vergleichsweise häufig vor, dass sich Unternehmen bei der Personalsuche erst einmal in den eigenen Reihen umsehen. Anstatt Stellenanzeigen zu veröffentlichen, wird erst einmal geschaut, ob es nicht eigene Arbeitskräfte gibt, die zum Besetzen bestimmter Stellen geeignet wären. Die so genannte interne Stellenbesitzung ist heutzutage relativ weit verbreitet, da sie gewisse Vorteile mit sich bringt.

Dementsprechend kommt es auch immer häufiger vor, dass Arbeitnehmer im Unternehmen auf Stellenangebote stoßen, die ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. Oftmals ist das Interesse sehr groß, sodass sich die Frage stellt, ob sie den Schritt wagen und sich intern beweben sollen. Diese Frage kommt häufig auf, denn oftmals ist unklar, ob es negative Konsequenzen haben könnte, wenn der Jobwechsel innerhalb des Unternehmens nicht gelingt.

Ist eine interne Bewerbung sinnvoll?

Es ist in der Tat ratsam, sich diese Frage zu stellen. Eine allgemein gültige Antwort ist schwer zu geben. In jedem Betrieb kann eine Bewerbung, die aus den eigenen Reihen stammt, ganz unterschiedliche Folgen nach sich ziehen. Sollte der interne Stellenwechsel nicht gelingen, hat dies unter Umständen gar keine Auswirkungen. Es ist ebenso möglich, dass man sei einem Vorgesetzen oder auch bei den Kollegen in Missgunst gerät. Daher will dieser Schritt gut überlegt sein.

Sollte feststehen, dass man sich auf die interne Stellenausschreibung bewerben möchte, stellt sich die Frage, wie man seine Bewerbung am besten angeht. Auch hier muss wieder gesagt werden, dass es ganz auf den jeweiligen Betrieb ankommt. Je nach Unternehmen muss anders verfahren werden.

Der direkte Weg ist immer gut

Eine der besten Vorgehensweisen besteht darin, sich mit den verantwortlichen Personen (zum Beispiel dem potentiell neuen Vorgesetzen oder dem Personalchef) in Verbindung zu setzen. Ein persönliches Gespräch, das im Idealfall ganz unverbindlich erfolgt, ist eine gute Sache. Es kann abgeklärt werden, welche Möglichkeiten die neue Position im Unternehmen bietet, welche Anforderungen gestellt werden und welche Aussichten bestehen.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Wenn in einem Unternehmen viel getratscht wird, ist dies weniger empfehlenswert. Womöglich sollte man seinen Vorgesetzen in den Prozess einbinden. Sollte man sich mit diesem gut verstehen, ist es sogar sinnvoll, dass er den Kontakt herstellt - unter Umständen verbessern sich dadurch die Chancen, den Job zu erhalten.

Diese direkten Gespräche gelten als sehr empfehlenswert. Es muss nicht viel Zeit investiert werden: Womöglich kann der interne Jobwechsel ganz schnell erfolgen. Sollte er nicht gelingen, hat man nicht viel Zeit verloren. Der Aufwand hält sich stark in Grenzen und die Chancen sind enorm. Außerdem kann immens schnell reagiert werden: Sollte man sich erst hinsetzen und noch eigene Bewerbungsunterlagen anfertigen, kann das Rennen um die Stelle womöglich schon entschieden sein.

In großen Unternehmen bleibt teilweise nur die elektronische Bewerbung

Leider sind in sehr großen Unternehmen diese Möglichkeiten nicht immer gegeben. Gerade wenn sich die Ansprechpartner nicht im selben Gebäude befinden oder äußerst viele interne Stellen ausgeschrieben sind, kann diese Vorgehensweise immens schwer werden. Generell empfiehlt es sich auch dann, kurz zum Telefonhörer zu greifen und einen Kontakt herzustellen oder eine Email zu versenden.

Teilweise bleibt einem jedoch keine andere Wahl, als sich über das gegebene System auf elektronischem Wege zu bewerben. Falls so verfahren werden muss, gilt es möglichst alle Möglichkeiten zu nutzen, um sich möglichst positiv darzustellen bzw. sich in das richtige Licht zu rücken. Wenn beispielsweise ein Anschreiben oder gar ein Lebenslauf gefordert wird, sollte man erstklassige Bewerbungsunterlagen erstellen, damit die interne Bewerbung professionell erscheint. Gerade wenn man die Adressaten der Bewerbung nicht persönlich kennt, ist es in großen Unternehmen gut, auf professionelle Dokumente zu setzen.