Was beim echten Einstellungstest zu erwarten ist

Vor einem Einstellungstest braucht man keine Angst zu haben. Bewerber können sich gut vorbereiten und somit die Chancen ihrer Bewerbung verbessern.

Es gab Zeiten, in denen der klassische Einstellungstest relativ stark verbreitet war. Vor allem im Bankenbereich kam es lange Zeit vor, dass Bewerber erst einmal an einem Test teilnehmen mussten - danach hat das Testergebnis darüber entschieden wie, es weiterging und ob beispielsweise ein Vorstellungsgespräch anstand.

Allerdings sind die klassischen Tests dieser Art kaum noch verbreitet. Die meisten Unternehmen ziehen es heutzutage vor, Bewerbungsunterlagen zu sichten und die aussichtsreichen Kandidaten direkt einzuladen. Jedoch gibt es auch Ausnahmen: So mancher Bewerber staunt nicht schlecht, wenn ihm vom der Personalabteilung mitgeteilt wird, dass er an einem Einstellungstest teilnehmen soll.

In solchen Fällen ist die Verwirrung relativ groß. Etliche Jobsuchende sind verunsichert, weil sie nicht wissen, was sie erwartet. Zugleich hat sich auch die Einstellung gegenüber den Arbeitgebern verändert. Früher war die Teilnahme im Regelfall eine Selbstverständlichkeit, heutzutage verweigern einige Bewerber ihre Teilnahme, wodurch sie sich selbst aus dem Rennen um den Job werfen. Allerdings spricht nichts dagegen, diesen Weg zu gehen: Vor einem Test braucht man sich nicht zu fürchten. Wer ihn richtig angeht, kann seine Jobchancen sogar verbessern.

Den klassischen Einstellungstest gibt es kaum noch

Zunehmend mehr Unternehmen laden Bewerber ein, um sie einem Test zu unterziehen. Jedoch handelt es sich dabei nicht mehr um den klassischen Einstellungstest, wie es ihn früher gab. Die Verfahrensweise hat sich grundlegend geändert: Für das Allgemeinwissen oder die Kenntnisse in Mathe, besteht nur ein bedingtes Interesse. Im Wesentlichen wollen die Arbeitgeber mittels Test in Erfahrung bringen, ob ein Bewerber tatsächlich der richtige Kandidat ist.

Tests, die heutzutage durchgeführt werden, gelten als hoch entwickelt und sind genau auf die jeweilige Stelle abgestimmt, auf die sich eine Person beworben hat. Psychologen haben die Tests entwickelt: Anhand der Ergebnisse können sie erstaunlich viel über einen Kandidaten aussagen, beispielsweise wie es um seine Teamfähigkeit, seine Umstellungsbereitschaft oder die Belastbarkeit im Hinblick auf Stress bestellt ist.

Im Grunde gilt es von einem Eignungstest zu sprechen. Im Vorfeld wurden mehrere Eigenschaften bestimmt, welche der optimale Kandidat erfüllen muss. Durch das Testverfahren wird letztlich abgeklopft, wie es um die Eigenschaften des Bewerbers bestellt ist. Sofern eine hohe Übereinstimmung existiert, gilt er als geeigneter Kandidat und kommt im Bewerbungsverfahren weiter, was beispielsweise bedeuten kann, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Ein Richtig oder Falsch gibt es häufig nicht

Bewerber stellen sich natürlich schnell die Frage, wie sie in einem Test antworten oder reagieren müssen, um den Job zu bekommen. Doch gerade weil Eigenschaften abgefragt werden, ist dies nur bedingt möglich. Im Grunde gibt es keine richtigen oder falschen Antworten. Vielmehr geht es den Psychologen darum, ein Profil erstellen zu können, damit sie anschließend sagen können, ob ein Bewerber im Hinblick auf bestimmte Eigenschaften eher in die eine oder die andere Kategorie fällt. Deshalb raten Experten dazu, sich auf gar keinen Fall zu verstellen, sondern am Test regulär teilzunehmen und ehrliche Antworten zu geben. Verstellt man sich, fällt dies zumeist auf.

Beim Intelligenztest sollte man punkten

Natürlich wird im Rahmen solcher Tests nicht nur ermittelt, welche Charaktereigenschaften eine Person aufweist. Neben diesen Schubladenbereichen gibt es Bereichen, in denen es darum geht, grundsätzlich gut abzuschneiden. Dies gilt zum Beispiel für den Bereich der Intelligenz. Fast immer ist ein Einstellungstest zumindest teilweise auch ein Intelligenztest - damit bietet sich jedem Bewerber die Chance, zu punkten.

Vor allem Mathe spielt eine wichtige Rolle. Wichtig hierbei: Sich nicht hetzen lassen, sondern eine Aufgabe nach der anderen zu lösen - in Ruhe und zielstrebig zugleich. Im Grunde werden die typischen Aufgaben abgearbeitet, denen man bei einem Intelligenztest begegnet. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass im Normalfall so viele Aufgaben zu bewältigen sind, dass die Arbeit nicht in der vorgegebenen Zeit zu meistern ist. Aber darum geht es auch nicht: Es geht nicht darum, alle Aufgaben zu schaffen, sondern möglichst viele und diese zugleich korrekt.

Das Gute an diesen Tests ist die Tatsache, dass man sich gut vorbereiten kann. Am besten besorgt man sich unterschiedliche IQ- und Intelligenztests, die man konsequent durcharbeitet. Im Grunde geht es hierbei nur um Training. Wer gut trainiert ist, macht im richtigen Test weniger Fehler und kommt gleichzeitig schneller voran, wodurch ein gutes Abschneiden erreicht wird.