Wie ein chronologischer Lebenslauf verfasst wird

Ein chronologischer Lebenslauf ist schnell erstellt. Bei diesem Dokument für die Bewerbung kann man im Endeffekt nicht besonders viel falsch machen.

Das Erstellen von Bewerbungsdokumenten läuft nicht immer so gut, wie sich das viele Bewerber zunächst vorstellen. Häufig muss deutlich mehr Zeit aufgewendet. Ganz besonders beim Lebenslauf kommt dies häufiger vor: Die Leute sind verunsichert und wissen manchmal nicht genau, wie sie ihn aufbauen sollen oder welche Formulierungen am besten geeignet sind.

Im Grunde ist es jedoch so, dass man bei einem chronologischem Lebenslauf nicht viel falsch machen kann. Die Vorgaben sind relativ klar: Es gilt die einzelnen Stationen des beruflichen Lebens sowie der vorherigen Schulausbildung darzustellen. Hierbei ist es wichtig, chronologisch vorzugehen bzw. die zeitliche Reihenfolge zu wahren. Dieser Punkt ist deshalb so bedeutungsvoll, damit Informationen in sich schlüssig sind.

Es gibt zwei chronologische Reihenfolgen

Was den zeitlichen Aufbau betrifft, so gibt es zwei Möglichkeiten. In Deutschland ist es üblich, dass Bewerber ihren Text im Lebenslauf bzw. die einzelnen Stationen fortlaufend aufbauen. Sie fangen mit der Schulbildung an, gehen dann ggf. auf das Studium ein und dann folgen die bisherigen beruflichen Stationen.

Anders sieht es im angelsächsischen Bereich aus. Wer sich bei britischen oder amerikanischen Unternehmen bewerben möchte, sollte beim chronologischen Aufbau genau umgekehrt verfahren. Dort ist es üblich, mit der letzten bzw. der gegenwärtigen Situationen zu beginnen und das Dokument dann rückblickend aufzubauen. Sollte diesbezüglich Unschlüssigkeit vorherrschen, empfiehlt es sich, das Unternehmen bzw. die Personalabteilung zu kontaktieren und sich über die gewünschte Form zu informieren.

Der tabellarische Aufbau ist meist die bessere Variante

Wie ausführlich man die einzelnen Stationen beschreibt, hängt davon ab, ob man sich für den klassischen Lebenslauf oder den tabellarischen Lebenslauf entscheidet. So gut wie alle Arbeitgeber bevorzugen die zweite Variante: Sie ist deutlich übersichtlicher. Der Personaler kann sich bereits beim Überfliegen einen guten Überblick verschaffen. Allerdings ist auch hier wieder anzumerken, dass gerade im angelsächsischen Bereich einige Ausnahmen bestehen können. Bestimmte Arbeitgeber bevorzugen die ausführliche Variante.

Beim Arbeiten mit Lebenslaufvorlagen immer vorsichtig sein

Bei der eigentlichen Erstellung der Bewerbungsunterlagen tun sich viele Jobsuchende leichter, wenn sie auf Vorlagen zurückgreifen können. Selbstverständlich ist diese Möglichkeit auch hier gegeben. Im Internet kann man sich problemlos das eine oder andere Lebenslaufmuster herunterladen. Allerdings gilt es beim Arbeiten mit Vorlagen immer gut aufzupassen. Die Musterlebensläufe sollten auf gar keinen Fall kopiert werden. Dies fällt relativ schnell auf und macht keinen guten Eindruck. Besser man verwendet sie lediglich als Orientierungshilfe.