Wie ein gutes Bewerbungsbild ausgewählt wird

Das Bewerbungsbild hat eine höhere Bedeutung als viele Bewerber glauben. Mit einem guten Foto hat man deutlich bessere Chancen, einen Job zu bekommen.

Eine vollständige Bewerbung setzt sich aus einer ganzen Reihe an Unterlagen zusammen. Neben Anschreiben und Lebenslauf sollte beispielsweise ein Foto des Bewerbers nicht fehlen. Viele Unternehmen legen großen Wert darauf, dass sich Kandidaten mit einem Bild bewerben, damit man sich bereits im Vorfeld einen Eindruck verschaffen kann.

Nun ist es allerdings so, dass zum Thema Bewerbungsbild unzählige Ansichten vorherrschen, die nicht immer zutreffen und bei der Bewerbung zu einem Problem werden können. Um die eigenen Chancen bei der Bewerbung zu verbessern, gilt es daher als empfehlenswert, auf das optimale Foto zu setzen.

Ein Bild des Bewerbers sollte nicht fehlen

Bereits an dieser Stelle werden einige Leute anmerken wollen, dass kein Unternehmen auf Fotos bestehen kann. Dies trifft natürlich zu. Potentielle Arbeitgeber können hierauf nicht bestehen. Im Endeffekt ist es die Entscheidung des Bewerbers, ob er oder sie ein Lichtbild bzw. eine entsprechende Aufnahme beifügen möchte. Im Übrigen gibt es sogar Unternehmen, die ihren Bewerbern explizit vorschreiben, kein Foto zu versenden. Allerdings ist dies eher die Ausnahme: Die meisten Personaler ziehen es vor, wenn Bewerbungen mitsamt Foto eingehen.

Somit steht es einem als Bewerber im Prinzip frei, ob man ein Bewerbungsbild beilegt oder nicht. Es gibt sogar Bewerber, die in diesem Punkt sehr konsequent sind - allerdings vergessen sie häufig dabei, dass sie womöglich ihre Erfolgschancen schmälern. Denn es ist nun einmal Fakt, dass Menschen von Natur aus neugierig sind. Die meisten Personaler finden es deshalb gut, wenn sich Kandidaten mit Foto bewerben. Wer sich ohne Foto bewirbt, wirft sich womöglich frühzeitig selbst aus dem Rennen. Deshalb ist es sinnvoll, lieber ein Foto beizuheften.

Einige werden nun sagen, dass sie nicht fotogen sind und womöglich ihre Chancen verschlechtern. Hier gilt wiederum: Man sollte sich selbst nicht schlecht reden und außerdem kommt es darauf an, ein wirklich gutes Foto zu wählen. Dies bedeutet fast immer, neue Fotos zu machen.

Ein Bewerbungsbild muss absolut professionell wirken

In so gut wie jedem Bewerbungsrategeber kann man nachlesen, wie Bewerbungsbilder aussehen sollen. Es wird immer wieder darauf verwiesen, dass professionelle Fotos benötigt sind. Lustige Privatfotos scheiden daher aus. Besser ist es, einen guten Fotografen aufzusuchen. Wichtig: Man sollte sich die Arbeiten vorher ansehen. Zum Teil werden in Fotostudios absolut grässliche Fotos gemacht. Daher lohnt es sich, mehrere Fotografen zu vergleichen und bewusst einen hohen Aufwand zu betreiben, damit man am Ende wirklich gute Fotos besitzt.

Übrigens ist es nicht zwingend erforderlich, die Fotos für teures Geld drucken zu lassen. Heutzutage ist es üblich, Bewerbungen online zu senden. Daher ist es in erster Linie wichtig, die Fotodaten digital bzw. eine entsprechende Datei zu erhalten. Unnötig ist es, Fotos zu kaufen und diese anschließend zu scannen. Besser man sagt dem Fotografen, dass man lediglich ein Digitalfoto benötigt. Übrigens sollte man die Fotodatei vor dem Versenden unbedingt verkleinern: Die Dateigröße sollte nicht über 200 bis 300 Kilobyte liegen, damit sich die Bewerbungsunterlagen am Ende auch noch per Mail versenden lassen.