Woran eine seriöse Arbeitsvermittlung zu erkennen ist

Eine faire Arbeitsvermittlung kümmert sich wirklich um Jobsuchende und hilft dabei, möglichst schnell einen Job mit guter Bezahlung zu vermitteln.

Es ist gar nicht immer so leicht, in das Arbeitsleben einzutreten. Ganz egal ob es um den ersten Job geht oder ob man schon einmal gearbeitet hat: Je nach anvisiertem Job kann es sich teilweise schwierig gestalten, eine Beschäftigung zu finden. Viele Jobsuchende kennen das Problem nur zu gut. Sie haben schon unzählige Bewerbungen versendet und haben trotzdem nur eine Absage nach der anderen erhalten.

Die meisten Arbeitslosen wollen es zunächst allein versuchen, doch nicht immer gelingt der Sprung in die Arbeitswelt. Nach einer gewissen Dauer stellt sich dann die Frage, ob man es einmal über eine Arbeitsvermittlung versuchen soll. Zugleich kommen jedoch auch Zweifel auf. Wenn man sich im Freundes- und Bekanntenkreis umhört, wird man häufig gewarnt. Angeblich sei es weniger empfehlenswert, sich einem Arbeitsvermittler zu vertrauen. Womöglich würde man sogar abgezockt bzw. um Geld betrogen werden.

Unter den Vermittlern können sich Betrüger finden

In der Tat ist es so, dass sich unter den Arbeits- und Jobvermittlern einige schwarze Schafe befinden. Gerissene Leute haben erkannt, wie sie mit der Hoffnung anderer gutes Geld verdienen können. Im Wesentlichen geht es um die Erhebung von Gebühren. Den Jobsuchenden wird die Vermittlung eines Jobs versprochen, sofern sie einen Bewerbungsprozess durchlaufen, der an Kosten gekoppelt ist.

Manchmal reicht es nicht, lediglich Bewerbungsunterlagen einzureichen. Es soll auch eine Bearbeitungsgebühr entrichtet werden. Häufig werden die Jobsuchenden sogar unter Druck gesetzt: Nur wenn bezahlt wird, erfolgt eine Weiterleitung der Unterlagen an einen potentiellen Arbeitgeber. Teilweise wird sogar der Begriff Jobgarantie in den Mund genommen. Doch am Ende läuft es meist ganz anders. Es steht kein Job in Aussicht und das Geld wird nicht erstattet.

Eine faire Arbeitsvermittlung arbeitet ganz anders

Allerdings darf man die Aktivitäten einiger schwarzer Schafe nicht gleich auf eine ganze Branche übertragen. Im Allgemeinen ist es nämlich empfehlenswert, auf eine Arbeitsvermittlung zu setzen bzw. diesen Schritt zu wagen. Es bestehen durchaus Chancen, über einen Personalvermittler an einen Job zu gelangen und somit den Wiedereintritt in die Arbeitswelt zu schaffen.

Wichtig ist im Endeffekt nur eine Sache: Man sollte seine Bewerbungsunterlagen nur bei Vermittlern einreichen, die absolut seriös arbeiten. Natürlich ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen, welche Unternehmen seriös sind und welche nicht. Allerdings findet man dies im Regelfall schnell heraus. Wenn einem Bewerber schon beim ersten Gespräch ein Job in Aussicht bzw. dieser regelrecht versprochen wird, gilt es vorsichtig zu sein. Sobald man von Gebühren hört, kann man die Sache im Grunde schon sein lassen. Seriöse Arbeitsvermittlungen erheben keine Gebühren. Denn sollten sie einen Kandidaten an ein Unternehmen vermitteln, werden sie von diesem bezahlt.

Nicht mit Zeitarbeit verwechseln

Übrigens kommt es häufiger vor, dass Arbeitssuchende die Begriffe Arbeitsvermittlung und Zeitarbeitsfirma verwechseln. Dabei ist der Unterschied ganz simpel. Zeitarbeitsfirmen stellen die Arbeitskräfte selbst an und stellen sie anschließend anderen Unternehmen zur Verfügung. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über die Zeitarbeitsfirma.

Ganz anders sieht es aus, wenn man sich an einen Arbeitsvermittler wendet. Eine Jobvermittlung ist in der Tat nichts anderes als eine Vermittlung. Es wird versucht, geeignete Kandidaten bzw. Bewerber für potentielle Arbeitgeber zu finden. Die Kandidaten werden empfohlen, was beispielsweise zur Folge haben kann, dass später beim eigentlichen Arbeitgeber ein weiteres Vorstellungsgespräch erforderlich ist. Sollte alles gut laufen, ist der Bewerber später direkt beim Unternehmen bzw. beim Arbeitgeber, jedoch nicht beim Personalvermittler, beschäftigt.

Abschließend sei noch auf die Tatsache verwiesen, dass die Vermittler nicht immer weiterhelfen können. Es ist durchaus möglich, auf diesem Weg an einen Job zu gelangen. Aber es kann genauso gut passieren, dass man kein ausreichendes Interesse erwecken kann und die Bewerbung noch nicht einmal weitergeleitet wird. Deshalb ist es umso empfehlenswerter, zweigleisig zu fahren sich weiterhin auf dem Arbeitsmarkt umzusehen und dann auch zu bewerben.